Volleyball

Esther Keller verlässt Sm'Aesch Pfeffingen: Die Nachfolgerin steht bereits fest

Esther Keller wird im Regierungsrat absorbiert sein und hat deshalb keine Zeit mehr für Sm'Aesch.

Esther Keller wird im Regierungsrat absorbiert sein und hat deshalb keine Zeit mehr für Sm'Aesch.

Sm’Aesch Pfeffingen startet mit einer neuen Co-Präsidentin ins neue Jahr. Laura Tschopp übernimmt die Aufgaben von Esther Keller und ergänzt Matthias Preiswerk im Co-Präsidium des Profibetriebs.

Wegen der Politik muss der Sport kürzer treten. Nachdem Sm’Aesch-Pfeffingen Co-Präsidentin Esther Keller im November in den Regierungsrat von Basel-Stadt gewählt wurde, teilt der Verein jetzt mit, dass die 36-Jährige in Zukunft auf ihr Amt bei den Baselbieter Volleyballerinnen verzichtet. Co-Präsident Matthias Preiswerk wird in einem Communiqué wie folgt zitiert: «Esther hat in den letzten beiden Jahren enorm viel Zeit und Energie für Sm’Aesch investiert. Wir sind ihr extrem dankbar für ihr grosses Engagement.»

Die Nachricht kommt nicht wirklich überraschend. Und sie kommt auch nicht, ohne dass der Verein eine Nachfolgelösung präsentiert, um welche sich der Vorstand mit Bernhard Heusler und Marc Troxler frühzeitig bemüht hatte. Ex-Spielerin Laura Tschopp wird in Zukunft an der Seite von Preiswerk als Co-Präsidentin des NLA-Spitzenreiters amten. Der Vorstand freut sich auf die Zusammenarbeit mit Tschopp. Preiswerk sagt: «Laura war von Anfang an unsere Wunschlösung. Sie wird uns in Zukunft mit ihrem grossen Volleyball-Netzwerk und ihrer Erfahrung unterstützen und weiterbringen.»

Laura Tschopp begann ihre Aktivkarriere bei den Volleyball-Juniorinnen des RTV. Über Franches-Montagnes, wo sie unter dem heutigen Sm’Aesch-Trainer Andi Vollmer spielte und zwei Jahre bei den Aktiven des RTV kam Tschopp 2006 zu Sm’Aesch. Dort blieb sie bis zu ihrem Karriereende 2015 und schaffte auch den Sprung ins Schweizer Nationalteam.

Laura Tschopp spielte in ihrer aktiven Karriere für Sm'Aesch und das Schweizer Nationalteam.

Laura Tschopp spielte in ihrer aktiven Karriere für Sm'Aesch und das Schweizer Nationalteam.

In den letzten Jahren hat Tschopp nicht mehr wirklich aktiv Volleyball gespielt, höchstens als Ausgleich auf Sand. «Ich brauchte etwas Abstand», erklärt sie am Telefon. Als Zuschauerin war die 36-Jährige trotzdem bei vielen Sm’Aesch-Spielen in der Halle.

Als Geschäftsführer Fabio Back und Co-Präsident Matthias Preiswerk im November dann auf sie zukamen und fragten, ob Tschopp nicht Nachfolgerin von Esther Keller werden wolle, ist sie schnell überzeugt. «Die Aufgabe hat mich von Anfang an gereizt. Es ist eine grosse Ehre aber auch eine grosse Verantwortung», sagt sie und fügt an: «Ich freue mich sehr, die Zukunft von Sm’Aesch mitzugestalten. Das Team bereitet der Region seit Jahren auf und neben dem Feld grosse Freude. Auch ich habe mit Sm’Aesch unvergessliche Momente erlebt und möchte nun etwas zurückgeben.»

In den nächsten Wochen wird Tschopp von Keller eingearbeitet und wird sich bereits um die sportliche Planung der nächsten Saison kümmern. Sie soll Trainer Vollmer auch in der Sportkommission unterstützen und Titel ins Baselbiet holen.

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