Zehn Spiele sind gespielt, vier davon haben die Falken gewonnen, Platz 10, vier Punkte vor dem Schlusslicht Eispiraten Crimmitschau, aber auch vier Punkte vom Drittplatzierten Ravensburg Towerstars entfernt. Fünf Spiele haben die Heilbronner zu Beginn der Meisterschaft verloren, jetzt hat das Wettkampfglück gedreht und die Süddeutschen reihten drei Siege aneinander, zwei davon am letzten Wochenende.

Nach Matchstrafe auf der Tribüne

Louis Heinis hat sie alle verpasst, denn seit dem 2. Oktober sitzt er auf der Tribüne: «Ich habe im Spiel gegen Kassel eine Matchstrafe kassiert und bin für vier Spiele gesperrt worden, das schmerzt», sagt der Basler. Vor allem in einem Moment, in dem das Team langsam, aber sicher Fahrt aufnimmt. Am Freitag gegen Bad Nauheim wird er seine letzte Sperre absitzen.

Am Sonntag im Heimspiel gegen Tabellennachbarn Landshut hofft er, «dass ich wieder zum Einsatz komme, zumal auch andere Stammspieler fehlen und wir nur mit sechs Verteidigern gespielt haben.»

Hinkt hinterher

Seine beiden ehemaligen Klubkollegen Kyle Greentree und Brandon Buck gehören derweil eine Liga höher in der DEL nach 10 Spielen bereits zu den besten Skorern ihrer Teams: Center Buck kommt auf 11 Punkte (4 Tore und 7 Assists) und ist Topskorer in Ingolstadt, Greentree liegt bei 8 Punkten (2/6) und gehört in Schwenningen zu den Top-3-Skorern.

Angeführt wird die DEL-Skorerliste von dem in der Schweiz bestens bekannten Oldie Glen Metropolit: In Bern und Lugano nicht mehr erwünscht, blüht der 40-Jährige beim Tabellenführer Adler Mannheim richtig auf und lässt mit seinen 17 Punkten alte Skorer- und Vorbereiterqualitäten wieder aufleben.