Ein siebenköpfiges Gremium um Stararchitekt Jacques Herzog durchleuchtete das Konzept von Bernhard Burgener, bevor es am 7. April den Vereinsmitgliedern präsentiert wurde. Es erstaunt, dass im Bericht des Gremiums kein Wort zum Thema Dividendenausschüttung zu finden ist, obwohl es Auftrag des Gremiums war, «die bestehenden Absichten des möglichen neuen Vorstands» zu durchleuchten, «kritische Fragen zu stellen» und auf «heikel erscheinende Punkte hinzuweisen».

Burgener investiert um die Aktien des scheidenden Verwaltungsrats zu übernehmen. Von rund 30 Millionen Franken kann ausgegangen werden. Schon im April betonte er, dass er kein Wohltäter, sondern Unternehmer sei. Warum nichts im Bericht steht? «Das müssen sie nicht mich fragen. Ich war immer transparent, habe dem Gremium die gleiche Präsentation gezeigt wie den Mitgliedern», sagt Burgener gegenüber der «bz». Vom Gremium war am Donnerstag niemand für eine Stellungnahme zu erreichen.