Nachgefragt

Fabian Frei nach dem 1:1 gegen YB: «Es ist alles schneller und intensiver»

© Foto: Sacha Grossenbacher

FCB-Mittelfeldspieler Fabian Frei spricht nach dem 1:1 über die Entwicklung des FCB, über Spitzenspiele und über die Schmerzen danach.

Ist das 1:1-Unentschieden gegen YB verdient?

Fabian Frei: Ja. Eine Halbzeit für uns, eine Halbzeit für sie, gibt am Schluss ein 1:1.

Kann der FCB mit dem Punkt gut leben?

Es war eine Steigerung zu unseren letzten Auftritten hier. Natürlich hätten wir gerne gewonnen, aber für das Ende einer schwierigen Woche für beide Teams und diesem sehr intensiven Spiel müssen wir mit dem Punkt leben und nehmen ihn einfach.

Was hat zum Dreier gefehlt?

Wir hätten auch in der zweiten Halbzeit so weiterspielen müssen wie in der ersten. Wir haben es aber verpasst, den Ball laufen zu lassen und den Gegner so nicht mehr von unserem Tor wegbekommen. Aber wir haben besser dagegengehalten als in der vergangenen Saison. Das stimmt mich positiv.

Wie gut tut es, als Tabellenführer nach Basel heimzukehren?

Das ist sicher schön. Eine Niederlage hier wäre ein Dämpfer gewesen. So können wir die Serie der Ungeschlagenheit beibehalten.

Wo hat sich der FCB im Vergleich zum 1:7 hier vor genau einem Jahr gesteigert?

Im Resultat. Wir konnten heute dagegenhalten. Das gab es in der vergangenen Zeit nicht oft. Wir hatten auch Phasen, in denen wir besser waren. Das sollte uns Selbstvertrauen geben.

Was macht das Spiel Basel gegen YB so speziell?

Meistens spielt der Erste gegen den Zweiten. Natürlich ist jetzt auch Sion noch dabei. Aber wir müssen abwarten, ob sie das durchziehen. YB gegen Basel ist das Beste, was der Schweizer Fussball momentan zu bieten hat. Auch für uns geht es deshalb in diesen Duellen um sehr viel. Das hat man heute, glaube ich zumindest, auch gesehen.

Wie viel intensiver war dieses Spiel im Vergleich zu anderen Ligaspielen?

Es ist alles schneller und intensiver. Beide Mannschaften sind an ihre Grenzen gegangen.

Haben Sie nach so einem Spiel mehr körperliche Schmerzen als sonst?

Wenn man 30 ist, tut einem nach jedem Spiel alles weh. (lacht) Der Kunstrasen ist auch nicht gerade super für die Gelenke. Trotzdem werde ich am Mittwoch gegen Zürich wieder parat sein. Das ist Prestige. Ich glaube, die Fans fiebern diesem Spiel genauso entgegen wie wir.

Die Noten zum Spiel:

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