2. Liga inter
FC Allschwil sichert sich den Klassenerhalt

Fussball Mit einem ungefährdeten 3:0-Sieg über Etoile-Sporting bleiben die Allschwiler definitiv in der 2. Liga inter. Einmal mehr einen sehr soliden Eindruck hinterliess dabei die Hintermannschaft des FC Allschwil.

Nicolas Lurati
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Mit Spielfreude zum Ziel: Allschwils Aleksandar Micic (vorne).

Mit Spielfreude zum Ziel: Allschwils Aleksandar Micic (vorne).

Martin Töngi

«Wir brauchen in der Rückrunde noch 23 Punkte, dann bleiben wir ganz sicher oben», sagte Allschwil-Sportchef Laurent Longhi letzten November. Der FCA hatte gerade eine katastrophale Hinrunde hingelegt und dabei nur mickrige sieben Zähler ergattert. Nicht viele glaubten daher daran, dass der von Longhi angesprochene Fall eintreten würde. Nun ist er aber Tatsache: Der FC Allschwil hat die 30-Punkte-Barriere durchbrochen und sich damit definitiv den Klassenverbleib in der 2. Liga interregional gesichert. «Dass wir bereits am drittletzten Spieltag gerettet sein werden, daran hätte ich nicht geglaubt», so Longhi. «Dass es die Mannschaft aber packen wird, war für mich ganz klar.»

Nach den Auftritten der vergangenen Runden ist der frühzeitige Ligaerhalt jedoch nichts als die logische Folge. Die Schwellheimer zeigten sich jeweils als die spielstärkere Mannschaft und holten so verdient Sieg um Sieg. Gerade die Neuzugänge wurden dabei äusserst gut eingebunden und waren eine klare Verstärkung. Vor allem die Abwehr wurde durch Sehid Sinani, Branko Majic und Aleksandar Micic enorm stabilisiert.

Bamassy als überragender Akteur

Auch gegen den Gegner dieser Runde, den FC Etoile-Sporting aus La Chaux-de-Fonds, war die FCA-Hintermannschaft wieder über alle Zweifel erhaben. Die Blauroten konnten sich so auf die Offensivaufgaben konzentrieren. Überragende Figur war dabei Stürmer Sohail Bamassy. Der 31-Jährige war an allen drei Toren des Heimteams beteiligt. Beim frühen Führungstreffer flankte Bamassy mustergültig auf Loic Schnebelen, der am zweiten Pfosten stehend die Kugel hineinstocherte. Wesentlich einfacher hatte es kurz vor der Pause Simon Rudolf von Rohr. Wieder war es Bamassy der per Zuckerpässchen seinen völlig freistehenden Sturmkollegen bediente. Rudolf von Rohr musste aus nächster Nähe dann nur noch einschieben. Den Schlusspunkt setzte Jéremy Poncet. Wiederum ging dem Tor eine Aktion Bamassys voraus.