FC Basel
FCB-Dauerläufer Mohamed Elneny: «Ich werde nie müde»

Zum ersten Mal bot der FC Basel für die obligate Medienkonferenz vor dem nächsten Meisterschaftsspiel (Samstag, 20 Uhr in St. Gallen) Mohamed Elneny auf. Der Ägypter erklärte dabei seine enorme Laufstärke und weshalb er nie müde wird.

Sebastian Wendel
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FCB-Dauerläufer Mohamed Elneny (r.) im Laufduell mit Liverpool-Star Mario Balotelli.

FCB-Dauerläufer Mohamed Elneny (r.) im Laufduell mit Liverpool-Star Mario Balotelli.

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Als wäre da nichts gewesen, schlendert Mohamed Elneny in den Medienraum des FC Basel. Lächelnd und frisch erinnert er sich an der obligaten Medienkonferenz vor dem kommenden Meisterschaftsspiel nochmals zurück an den 1:0-Sieg des FCB vom Mittwoch gegen den FC Liverpool. Massgeblich zum Sieg beigetragen hat auch der Ägypter mit seiner starken Leistung.

In den ersten beiden Champions-League-Partien gegen Real Madrid (1:5) und Liverpool hat Elneny durchgespielt und insgesamt 23,166 Kilometer absolviert – so viel wie kein anderer Basler. «Ich werde nie müde», kommentiert der 22-Jährige sein enormes Laufpensum. Und er erklärt auch gleich, weshalb er eben nicht ermüdet: «In Ägypten ist das Training sehr hart, kommt hinzu, dass es dort immer sehr heiss ist.» Das erklärt vielleicht auch, dass Elneny trotz seiner weiten Laufwege eine Passquorte von 87 Prozent aufweist. Für einen zentralen Mittelfeldspieler ein sehr starker Wert.

Auch FCB-Trainer Paulo Sousa ist zufrieden mit Elneny. «Was ihn ausmacht ist seine Unbeschwertheit, seine Sorglosigkeit. Zudem ist er ein starker Teamplayer.» Er trage diese Überzeugung, alles für die Mannschaft zu machen, tief in sich drin. «Trotzdem: Elneny hat noch viel Luft nach oben. Wir werden ihm helfen, dass er sein Potenzial möglichst ausschöpfen kann», fügt Sousa an.

Sousa erwartet defensiven FC St. Gallen

Sousa erwartet am Samstagabend (20 Uhr) in St. Gallen ein schwieriges Spiel. Er geht davon aus, dass Trainer Jeff Saibene sein Team ähnlich defensiv ein- und aufstellt, wie bereits beim Spiel zwischen dem FC Basel und den Ostschweizern im St. Jakob-Park. Damals hatten die St. Galler den FCB 2:0 besiegt und damit die erste Niederlage des Teams unter Trainer Sousa überhaupt besiegelt.

In der Aufstellung des FC Basel sind, wie man es sich von Sousa mittlerweile gewohnt ist, im Vergleich zum Liverpool-Spiel wieder Umstellungen zu erwarten. Behrang Safari und Ivan Ivanov fehlen dem FCB weiterhin verletzt. Walter Samuel und Philipp Degen sind zwar Anfang der Woche ins Mannschaftstraining zurückgekehrt, doch scheint ein Einsatz in St. Gallen eher unwahrscheinlich.