Raphael Wicky hatte im Vorfeld den franzöischen Hauptstadtclub als stärksten Gruppengegner ausgemacht. Das nackte Resultat – das 1:4 war die erste Niederlage in der Uefa Youth League – schien den Trainer des FC Basel U19 zu bestätigen, doch der Match war deutlich enger.

„Die Partie hätte genauso gut 3:3 ausgehen können“, fand Wicky, der „fünf, sechs grosse Chancen“ seiner Equipe gezählt hatte. Doch während für die Schweizer lediglich Nefatli Manzambi traf (76.), durften sich vier verschiedene Franzosen in die Torschützenliste eintragen.

Es fehlt die Effizienz

Somit war der Hauptgrund für den „Nuller“ schnell gefunden. Zwar hatten die Pariser im Heimspiel, dem auch rund 150 FCB-Fans beiwohnten und für eine tolle Stimmung sorgten, mehr Ballbesitz, was sie auch optisch besser erscheinen liess. Doch vor allem nutzten sie ihre Möglichkeiten konsequenter. „Bei uns hat leider die Effizienz gefehlt“, bedauerte der Basler Trainer, der abgesehen davon seiner Equipe nicht viel vorzuwerfen hatte. „Wenn man das Resultat beiseite lässt, war das ein guter Auftritt von uns. Die Mannschaft hat genauso couragiert gespielt, wie ich es mir gewünscht hatte.“

Die Leistung macht dem FCB-Nachwuchs auch Mut, im Rückspiel in knapp zwei Wochen gegen den selben Gegner ein positives Ergebnis zu erzielen. „Wir wissen, dass wir gegen PSG zu Torchancen kommen können – wir müssen einfach effizienter sein“, sagt Raphael Wicky.