Europa League

FCB-Trainer Marcel Koller vor dem Eintracht-Geisterspiel: «Wir müssen zusammen sitzen und das besprechen»

Marcel Koller hat aktuell trotz Corona-Krise und Geisterspielen noch Lust auf Fussball.

Marcel Koller hat aktuell trotz Corona-Krise und Geisterspielen noch Lust auf Fussball.

Eine Stunde nach der Entscheidung, am Donnerstag doch ohne Zuschauer zu spielen, sprechen FCB-Trainer Marcel Koller und Captain Valentin Stocker zu den Medien. Das sind die wichtigsten Zitate vor dem Hinspiel in der Europa League gegen Eintracht Frankfurt.

Die wichtigsten Aussagen von FCB-Trainer Marcel Koller:

Zur Kadersituation: "Jasper van der Werff und Kevin Bua sind wieder mit dabei. Beide haben keine Probleme mehr. Ricky van Wolfswinkel wird am Montag wieder voll einsteigen. Kemal Ademi hat erst zwei Tage trainiert und fehlt auch."

Zum Tagesablauf: "Treffpunkt in Basel, dann sind wir zum Flughafen. Wir hatten nur Handgepäck und sind zügig in der Flieger. Kaum oben ging es schnell wieder runter. Dann gab es Mittagessen, wir haben uns vorbereitet und dann den Bescheid bekommen, dass das Spiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfindet."

Zum Geisterspiel: "Das hat keinen Einfluss auf unser Spiel und auf die Vorbereitung. Es ist einfach anders, wenn du das Stadion betrittst. Du hast weniger Unterstützung und spürst die Emotionen der Zuschauer nicht. Wahrscheinlich wird man den Trainer rumschreien hören."

Zur den zwei spielfreien Wochen: "Wir konnten ein paar Tage mehr freigeben. Das war wichtig, glaube ich. Und dann haben wir uns auf Frankfurt konzentriert. Da hatten wir mehr Zeit als üblich."

Zu einer möglichen Absage der Saison: "Das sind extrem viele Faktoren, die da zusammen spielen. Es ist wichtig, dass man gesund bleibt. Aktuell versuchen wir, Vorsichtsmassnahmen zu treffen. Die Lust zu spielen, ist noch da. Aber es sollte in allen Wettbewerben auch regulär und fair zulaufen. Wenn die einen noch spielen, die anderen nicht. Die einen noch mit Publikum, die anderen nicht, dann ist das schwierig. Wir oder besser gesagt die Fifa und die Uefa müssen zusammensitzen und das besprechen."

Die wichtigsten Aussagen von FCB-Captain Valentin Stocker:

Über das Corona-Virus: "Jedes Mal, wenn wir uns treffen, sprechen wir darüber. Wie für alle anderen auch, ist das ein Riesen-Thema. Das Virus macht mir persönlich keine Angst. Die Leute, die sich darum kümmern haben mehr Ahnung als ich. Ich vertraue den Entscheidungsträgern sei es in Europa, der Schweiz oder sonst wo und halte mich an deren Empfehlungen."

Über seine Geisterspielerfahrung gegen Valencia: "Ein Geisterspiel ist ein ganz spezielles Gefühl. Es geht um sehr viel, aber es ist vom Charakter her wie ein Testspiel. Trotzdem haben wir uns darauf vorbereitet und am Wochenende bereits in Basel ein Testspiel ohne Zuschauer gespielt."

Über den Gegner Eintracht Frankfurt: "Es wird für uns ein schwieriges Spiel. Frankfurt hat europäisch sehr gute Spiele gemacht. Aber wir haben unsere Hausaufgaben gemacht. Es wird ein Spiel auf Augenhöhe sein."

Über die lange Pause: "Ob das ein Vorteil oder Nachteil ist, werden wir sehen. Für mich persönlich war es gut, durchzuatmen und wieder neue Kräfte zu sammeln. Aber regelmässiger Spielbetrieb macht es auch für uns einfacher, an unsere Leistungsgrenze zu kommen. Zwei Wochen sollen aber kein Problem darstellen."

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