Vor dem Spiel wurde bekannt, dass der 36-jährige Verteidiger Joel Fröhlicher aus beruflichen Gründen per sofort seinen Rücktritt erklärt hat. In seiner langen Karriere spielte Fröhlicher unter anderem für Davos, Lugano, Langnau und Biel in der NLA. Im Gegensatz zu Düdingen, welche aufgrund 8 verletzten Spielern nur mit fünf Verteidiger antreten konnte, konnte Trainer Malgin trotz Fröhlichers Rücktritt auf sieben Defensivleute zurückgreifen.
 
17:53 Uhr zeigte die Stadionuhr, als die Sirene für das Ende des 1. Drittel ertönte. Nur sehr wenig Unterbrüche gab es in den ersten 20 Minuten. Das war den zwei sehr diszipliniert auftretenden Mannschaften geschuldet. Basel versuchte das Spiel schnell zu machen, was aufgrund der defensiv eingestellten Gäste, die teilweise mit fünf Spielern auf einer Linie agierten, nicht immer gelang. Konnte man die erste Wand durchbrechen, stand dann hinten im Tor mit Goalie Fragnioli die Zweite. Der Gästetorhüter liess die Basler Stürmer verzweifeln. So war es dann auch nicht erstaunlich, dass es trotz spielerischer Überlegenheit der Basler nach dem ersten Abschnitt torlos blieb.

Treffer aberkannt

Auch im Mitteldrittel ging es zunächst so weiter, nämlich in Richtung des Freiburger Torhüters. In der 25. Minute lag der Puck dann tatsächlich hinter der Torlinie. Der Treffer von Pozzorini wurde jedoch korrekterweise aberkannt, da die Scheibe mit der Hand ins Tor spediert wurde. Nach einer Rangelei wurden dann zwei Basler und ein Düdinger auf der Strafbank geschickt. Diese Überzahl nutzten die Gäste entgegen des Spielverlaufs zur Führung. Maillards Schuss wurde von Baeriswyl unglücklich für Guggisberg noch abgefälscht. Mit der Führung im Rücken wurden die Freiburger mutiger und zeigten sich auch mal in der Offensive. Die Folge waren mehrere Möglichkeiten auf beiden Seiten.
 
Im Schlussdrittel hatte Basel sich wieder gefangen. Energisch wurde der Ausgleich gesucht. Pozzorini, Hrabec oder Gfeller scheiterten mit ihren Chancen. Es brauchte einen Weitschuss ins Lattenkreuz von Marois um Fragnioli zu bezwingen. Damit wurde eine spannende Schlussphase eingeläutet, in welcher Tuffet eine Sekunde vor Spielschluss die letzte Möglichkeit hatte. Die Verlängerung mit drei gegen drei Spielern war von Vorsicht geprägt. Trotzdem hatte Hrabec in der 64. Minute noch den Matchpuck auf dem Stock. So musste das Penaltyschiessen entscheiden, in welchem nur Bussart seinen Versuch verwerten konnte und damit den zweiten Punkt für sein Team sicherte.
 
Bereits am nächsten Dienstag um 20:15 Uhr folgt das nächste Heimspiel gegen den Tabellenletzten Chur. Der EHC Basel muss dabei unbedingt ihre Torchancen durch mehr Konsequenz und mehr Betrieb vor dem gegnerischen Tor nutzen. Denn drei Punkte sind Pflicht.