Einzelkritik
Fehlstart gegen den FC Zürich - Das sind die Noten zum ersten Ligaspiel des FC Basel im 2021

Schlechter hätte der FC Basel kaum starten können: Gegen den FC Zürich verliert der FCB mit 1:4 und verliert den Anschluss an YB. Überzeugen konnte an diesem Abend niemand.

Céline Feller
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Hängende Köpfe beim FC Basel nach dem 1:4 gegen den FC Zürich.

Hängende Köpfe beim FC Basel nach dem 1:4 gegen den FC Zürich.

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Heinz Lindner: 4 Er hat das Rennen gemacht und ist die Nummer 1 im Basler Tor. Als diese kassiert er die ersten FCZ-Tore im Joggeli seit März 2017. Schuld hat er an keinem Gegentreffer. Ein gebrauchter Tag ist es dennoch für ihn.
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Silvan Widmer: 3,5 Ist einer von zwei Spielern, die es nicht schaffen, Kramer am Abschluss vor dem 0:1 zu hindern. Auch sonst merkt man ihm an, dass er Teile der ohnehin kurzen Vorbereitung verpasst hat.
Timm Klose: 3,5 Hauptschuldig ist er bei keinem Treffer. Im Gegenteil: Er ist der beste Defensivspieler der Basler. Das nützt dem Abwehrchef aber auch nichts, wenn sein Team vier Tore kassiert.
Eray Cömert: 3 Gemeinsam mit Widmer lässt er Kramer beim 0:1 zu viel Platz und lenkt den Ball gar noch ins Tor ab. Damit wird das Tor als Eigentor gewertet. Ein rabenschwarzer Einstieg ins neue Fussballjahr für ihn. Nach Spielschluss humpelt er mit Schmerzen in die Kabine.
Raoul Petretta: 3,5 Er kann auch im neuen Jahr nicht kaschieren, dass er gegen vorne zu wenig Impulse setzen kann. Hinten steht er ausserdem auch noch zwei Mal falsch bei zwei Gegentoren.
Fabian Frei: 3 Gegen vorne ist das ja okay, was er macht. Am Ende steht aber auch ein Eigentor und ein verschuldeter Penalty von ihm und damit Mitverantwortung für die Hälfte der Zürcher Tore.
Luca Zuffi: 4 Ist der Spieler, der kreativ und offensiv mit die besten Ansätze hat. Baut dann aber mit der Zeit ab und kann auch zu wenig Gegensteuer geben, als der FCB die Kontrolle verliert.
Valentin Stocker: 4 Am Jahresende fehlte er verletzungsbedingt, ebenso wie beim Trainingsstart. Beim ersten Spiel ist ihm anzumerken, dass er noch nicht ganz bei 100 Prozent ist. Wird in der Pause folgerichtig ausgewechselt.
Pajtim Kasami: 3 Sichtbar genervt, dass ihn Sforza vor allem in der ersten Halbzeit ununterbrochen korrigiert. In der zweiten Halbzeit darf er mehr selber entscheiden - und ist prompt nicht bei Sobiech, als dieser das 0:2 erzielt. Nicht nur deshalb eine seiner schwächsten FCB-Leistungen.
Afimico Pululu: 4 Der Mann hatte vor der Winterpause einen Lauf. In Ansätzen zeigt er das auch gegen den FCZ. Zählbares springt aber nicht heraus.
Arthur Cabral: 4 Lässt erst zahlreiche gute Chancen liegen, bevor er in der 75. Minute in bester Cabral-Manier einmal mehr ein wunderschönes Tor erzielt. Es bringt am Ende jedoch nichts.
Edon Zhegrova: 4 Ersetzt Stocker in der 46. Minute. Einen guten Abschluss verzeichnet er, sonst wird es auch mit ihm nicht besser, was die Offensivbemühungen angeht.
Andrea Padula: - Ersetzt Widmer in der 70. Minute und ist damit zu kurz im Einsatz für eine Bewertung.
Julian von Moos: - Ersetzt Pululu in der 70. Minute und ist damit zu kurz im Einsatz für eine Bewertung.
Ricky van Wolfswinkel: - Kommt in der 77. für Kasami und ist damit zu kurz im Einsatz für eine Bewertung.

Heinz Lindner: 4 Er hat das Rennen gemacht und ist die Nummer 1 im Basler Tor. Als diese kassiert er die ersten FCZ-Tore im Joggeli seit März 2017. Schuld hat er an keinem Gegentreffer. Ein gebrauchter Tag ist es dennoch für ihn.

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