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Freespeed Basel verpasst an der Klub-WM die Achtelfinals

Grosse Enttäuschung bei den Basler Ultimate-Cracks: Freespeed verliert in der Zwischenrunde an den Klub-Weltmeisterschaften in Italien die beiden Spiele in der Zwischenrunde. Nun spielt das Team in der Klassierungsrunde - im besten Fall um Platz 17.

Dean Fuss
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Freespeeds Harald Ohla (im Vordergrund, rechts) im spektakulären Zweikampf an der Klub-WM in Italien

Freespeeds Harald Ohla (im Vordergrund, rechts) im spektakulären Zweikampf an der Klub-WM in Italien

ZVG

Die Spieler von Freespeed Basel sind am Mittwochabend enttäuscht. Nachdem sie in der Zwischenrunde beide Partien verloren haben steht fest, dass sie die Achtelfinals verpassen und stattdessen in der Klassierungsrunde antreten müssen. Statt um den Titel geht es nun darum, ob Freespeed die Klub-Weltmeisterschaften im italienischen Lecco im besten Fall auf Platz 17 oder im schlechtesten Fall auf Platz 24 abschliesst.

«Meine Stimmungslage ist dementsprechend», sagt Freespeed-Spieler Olivier Gaugler nach der Zwischenrunde. «Ich bin enttäuscht, niedergeschlagen. Und ebenso geht es meinen Teamkollegen.» Dass die Enttäuschung bei den Baslern so gross ist hat den einfachen Grund, dass in der Zwischenrunde nicht viel zu einer grossen Überraschung gefehlt hat.

Starke Leistung gegen haushohen Favoriten

Im ersten Spiel der Zwischenrunde traten die Basler gegen den kanadischen Meister Furious George ganz stark auf. Trotz eines schnellen 1:5-Rückstandes gegen den haushohen Favoriten liess Freespeed nicht locker und kämpfte sich in die Partie zurück. Schliesslich ging das Spiel knapp mit 13:15 verloren. «Das war eine starke Leistung unseres Teams und genau das zeigt uns auch, dass wir uns schliesslich mit dem Aus in der Zwischenrunde unter Wert verkauft haben», sagt Gaugler.

Nach dieser Niederlage war gegen das britische Team East Midland Open ein Sieg Pflicht, wollte man weiterhin um den Titel mitreden. Doch unter diesem Druck lief bei Freespeed gar nichts mehr. «Es hat nicht sehr viel geklappt. Wir konnten uns nicht mehr aus dem Loch heraus spielen», so Gaugler. Die Briten gewannen das Spiel deutlich mit 15:10 - die Basler mussten sich mit dem Gang in die Klassierungsrunde abfinden.

Mindestens Platz 20 ist sicher

Und in dieser Klassierungsrunde konnte sich Freespeed wieder etwas fangen: Am Donnerstag gewann man das erste Spiel gegen das kolumbianische Team Comunidad el Oso mit 17:12 deutlich und sicherte sich damit eine Klassierung zwischen Platz 17 und 20. Im nächsten Spiel trifft Freespeed auf die Italiener von CUS Bologna und spielt dabei um den Einzug ins Spiel um Platz 17 - bei einer Niederlage beenden die Basler das Turnier mit dem Spiel um Platz 19.