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Frühe und späte Tore führen die FCB U21 zum Sieg, Black Stars und Muttenz zu einer Niederlage

Adriano Ferreira (Mitte) und Robin Hänggi trafen gegen GC, blieben gegen Biel aber glücklos.

Adriano Ferreira (Mitte) und Robin Hänggi trafen gegen GC, blieben gegen Biel aber glücklos.

Während der FC Basel U21 gegen Rapperswil-Jona seinen ersten Promotion-League-Sieg feiert (2:0), verlieren die Black Stars 0:1 in Bavois. In der 1. Liga unterliegt der SV Muttenz dem „übermächtigen“ FC Biel mit 0:2.

Presley Pululu traf allein vor Bojan Milosavljevic nur die Latte (80.) oder scheiterte am Rapperswiler Goalie (87.). Auch Mehmet Manis verfehlte mit seinem Schlenzer nur knapp das Tor (89.). Schliesslich wurde der FC Basel U21 in Person von Daniele Vesco ganz spät doch noch erlöst: Der eingewechselte Stürmer profitierte von einem Fehler im Aufbau der Gäste und besorgte in der Schlussminute das siegsichernde 2:0. «Bei meinen Spielern löste das viel aus, denn sie konnten sich endlich in Form von drei Punkten belohnen», erklärte Alex Frei. Dass es bis zur dritten Promotion-League-Runde gedauert hatte, bis der rotblaue Nachwuchs erstmals etwas Zählbares holte, empfand der Trainer als «unglücklich – schliesslich waren wir auch in den Partien zuvor mit unseren Gegnern spielerisch gleichwertig oder besser gewesen».

Gegen den FC Rapperswil-Jona, einen der Favoriten auf den Aufstieg in die Challenge League, liess das Heimteam nur wenig zu und setzte immer wieder Nadelstiche. Einer davon führte in der 59. Minute zum Erfolg, als Tresor Samba nach einer Kopfballablage Pululus allein vor Milosavljevic die FCB-Führung gelang.

Der Druck der Gäste nahm in der Folge zwar zu, doch zu einer echten Chance kamen sie trotz mehreren Cornern nicht. Eine durchaus bemerkenswerte Tatsache, hatten die Basler doch vier ihrer bisherigen Gegentreffer in dieser Saison nach Eckbällen kassiert. «Dass man dann einen Match gegen diesen Gegner ohne Gegentor übersteht, kann etwas auslösen», sagte Frei und lobte seine Equipe: «Das war von A bis Z eine Topleistung. Unser Sieg ist verdient.»

Die Black Star suchen nach dem Fehlstart Verstärkung

Ein frühes Tor entschied dagegen die Partie zwischen dem FC Bavois und dem FC Black Stars. Adrian Alvarez schloss den ersten und einzigen vernünftigen Angriff der Gastgeber nach 40 Sekunden erfolgreich ab. In der Folge waren die Basler das überlegene Team, spielten sich aber nur selten echte Torchancen heraus. Und die wenigen, die sie hatten, blieben ungenutzt.

Nach dem Seitenwechsel wurde die Begegnung immer zerfahrener. Viel passierte nicht mehr, obwohl Gästetrainer Samir Tabakovic vier offensive Einwechslungen vornahm. Es war nicht zu übersehen, dass den Sternen momentan die Kreativität und Durchschlagskraft der letzten Jahre fehlen. Auch deshalb wird versucht, in den nächsten Tagen noch die eine oder andere Verstärkung auf den Buschweilerhof zu lotsen.

Muttenz kämpft, verliert aber am Ende doch

Aussenseiter Muttenz schlug sich derweil in der 1. Liga wacker gegen den Aufstiegsaspiranten Biel. Der Favorit war in der ersten Halbzeit drückend überlegen, kam aber gegen die stark verteidigenden Baselbieter zu fast keinen Tormöglichkeiten. Die einzige gute Kombination bescherte den Seeländern allerdings die frühe Führung durch Nathan Garcia (6.).

In der zweiten Hälfte war das Spiel viel offener. Die Bieler wurden fehleranfälliger und gewährten dem Underdog den einen oder anderen Abschluss. Die beste Chance hatte Srdan Sudar nach einer Flanke von Nicola Gassmann, scheiterte aber am gut reagierenden Nicolas Grivot (67.). Die endgültige Entscheidung fiel schliesslich in der Nachspielzeit, als Ismael Santos zum 0:2 abstauben konnte, nachdem Muttenz-Goalie Emre Sahin einen Schuss Elie Dindambas noch sensationell pariert hatte.

Der Bieler Sieg war aufgrund der Spielanteile hochverdient. So überzeugend die Rotschwarzen auch in der Defensive agierten, im Spiel nach vorne waren sie harmlos. Ob das nur am stark besetzten Gegner lag, wird die nächste Runde zeigen. Dann trifft das Team von Peter Schädler auf Zug 94, eine Mannschaft «in Reichweite» der Muttenzer.

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