Das Spiel gegen Wettingen-Baden war sinnbildlich für die gesamte Vorrunde des EHC Rheinfelden. Das Heimteam spielte gut, kämpfte, doch am Schluss ging es, wie fast immer in dieser Saison, leer aus. «Die Leistung war gut, doch gegen Ende ging uns leider die Luft aus», analysierte Routinier Guy-Noël Klar nach der Partie.

Zu Beginn noch dabei

Das erste Drittel konnte die Heimmannschaft gegen den haushohen Favoriten aus Wettingen noch ausgeglichen gestalten. Beide Teams kamen zu Chancen, getroffen hatten jedoch nur die Gäste. 2:0 führten diese zur ersten Pause. Der Beginn des zweiten Drittels lief dann erneut gar nicht nach dem Geschmack der Rheinfelder. Innerhalb von sieben Minuten kassierten sie drei Gegentreffer und lagen bereits vorentscheidend mit 0:5 zurück.

In der Folge konnte sich das Team von Silvan Schöni jedoch steigern und dank zwei Treffern von Raphael Keller und einem von Dominique Flückiger zwischenzeitlich auf 3:5 verkürzen. Doch Wettingen-Baden entschied die Partie dank einem Tor kurz vor und einem kurz nach der zweiten Drittelspause endgültig zu seinen Gunsten. Die Rheinfelder mussten gar froh sein, dass die Niederlage nicht höher ausfiel, denn je länger die Partie dauerte, desto häufiger sündigten die Gäste im Abschluss.

Es beginnt wieder bei null

Während die Wettinger in den Playoffs um den Meistertitel in der 2. Liga kämpfen, müssen die Rheinfelder den Gang in die Abstiegsrunde antreten. «Es wird eine schwierige Sache, aber wir haben sicherlich mehr Potenzial als die fünf Punkte, die wir in der Vorrunde geholt haben, auf den ersten Blick vermuten lassen», sagt Trainer Silvan Schöni und fügt dem hinzu, dass in der Abstiegsrunde alles wieder bei null beginne.

Aus der Sicht des ehemaligen Captains von Zunzgen-Sissach, Guy-Noël Klar, war es gar ein Vorteil, dass bereits im Dezember feststand, dass die Rheinfelder gegen den Abstieg kämpfen müssen. «Wir konnten daher in den letzten Spielen einige Dinge ausprobieren und sind nun bereit für den knallharten Abstiegskampf», gibt er sich zuversichtlich.