Die 21-jährige Baselbieterin verpasste die Qualifikation für den Testevent im April 2016 in Rio de Janeiro und somit die Möglichkeit, eine zweite Chance auf ein Olympia-Ticket zu erhalten.

Die seit diesem Jahr im Trampolin-Verbandszentrum in Aigle trainierende Sylvie Wirth aus Arisdorf startete mit einer sehr guten Pflicht (46,045) in den Wettkampf. Bei der Kür begann sie auf dem Tuch zu wandern und musste den neunten Sprung in einen einfachen Rückwärtssalto abändern. Zum Schluss konnte sie die Landung nach dem letzten Sprung nicht stabilisieren und stürzte (49,045). Mit dem Total von 95,090 Punkten klassierte sich Sylvie Wirth auf Rang 38 von 79 Teilnehmerinnen und verpasste ihr WM-Ziel klar. 

7. Rang im Synchronfinal

Im Synchron-Qualifikationswettkampf (nicht olympisch) wurde Sylvie Wirth mit ihrer welschen Partnerin Fanny Chilo Siebte von 25 Teams und schaffte problemlos den Einzug ins Finale. Besonders bei der Synchronität konnte das Paar mit den Besten mithalten. Weil bei der Entscheidung pro Nation nur ein Paar startberechtigt war, nahmen Wirth/Chilo den Wettkampf gar als Fünfbestes in Angriff. Um mit der Konkurrenz mithalten zu können, wollte das Paar eine schwierigere Übung als noch in der Qualifikation turnen. Leider ging die Rechnung nicht auf, da Fanny Chilo schon nach dem ersten Sprung in Bedrängnis kam und nicht mehr korrigieren konnte, so dass nach dem sechsten Sprung das endgültige Aus kam. In der Endabrechnung landete das Schweizer Duo auf Rang 7.