Basketball NLA

Gegen den Tabellenletzten reichte es nicht

A.J. Pacher spielte gegen Monthey wie gewohnt durch. (Archivbild)

A.J. Pacher spielte gegen Monthey wie gewohnt durch. (Archivbild)

Es hatte viele Matches – gegen die Grossen des Landes notabene – gegeben, welche die Baselbieter in der Endphase zu ihren Gunsten entscheiden konnten. Gegen Monthey verloren die Birstaler mit 83:85.

Es waren die letzten 200 Sekunden, die den «Wings» zum Verhängnis wurden.

Die erste Halbzeit brachte spektakuläre Basketball-Kost. Hohe Wurfquoten und, gerade beim Birstaler Kombinat, viele schöne Zuspiele auf die beiden «Langen» (A. J. Pacher und Darell Vinson, welche in den ersten 20 Minuten zusammen 33 Punkte erzielten) unterhielten das treue Publikum bestens. Die Gäste konnten nur mit drei ausländischen Profispielern antreten. Und mit Nationalspieler Westher Molteni und dem Zürcher Riesen Mladen Lukic (211 Zentimeter) fehlten weitere Leistungsträger. Aber in Walliser Reihen gab es ein «namenloses» Schweizer Quartett, das insgesamt 100 Minuten auf dem Spielfeld stand und 31 Punkte warf. Auf der Gegenseite musste das US-Quartett Kaylon Williams (sagenhafte 18 Zuspiele, aber auch sechs Ballverluste und eine schlechte Wurfquote), Riley Luettgerodt (der wegen einer Rückenblessur eigentlich gar nicht hätte spielen dürfen), Darell Vinson (13 Rebounds) und Topskorer Pacher wie gewohnt durchspielten. Sekundiert von Teamcaptain Joël Fuchs, der zwar vier Dreier traf, aber auch sechs «offene» Würfe nicht in den Ring brachte. Als Fuchs für drei Minuten «Atem holen musste», durfte Severin Beltinger als 6. Mann rein. Der Student berührte keinen Ball, sodass in dieser Periode die Baselbieter de facto zu viert gegen fünf spielen mussten.

Und weil ab der 25. Minute, beim Skore von 63:50, die Beine immer schwerer wurden, die Würfe immer unpräziser und keine Alternativen auf der Bank waren, holte Monthey auf und gewann in der Schlussphase eine spannende Partie. Der Equipe von Roland Pavloski schmerzt die zweite Heimniederlage nicht so sehr. Viel mehr Sorgen muss sich der einzige Deutschschweizer NLA-Klub machen, wie er die kommende Saison überhaupt bestreiten wird. Denn ausser Fuchs sind die anderen Schweizer Akteure eher für die 1. Liga bestimmt.

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