Nach zwei Siegen in Serie mussten die NLA-Basketballer der Starwings erfahren, dass auch ein Trainerwechsel die alten Mängel nicht einfach so beheben kann. Sicher, eine Auswärtspartie beim aktuellen Schweizer Meister Les Lions de Genève dürfen die Baselbieter verlieren – alles andere wäre einem Exploit gleichzusetzen.

Aber das klare 56:92 ist als Rückschritt im Vergleich zu den erfolgreichen Auftritten in Boncourt und vor allem dem Heimsieg gegen Union Neuchâtel zu werten.

Die Art und Weise der Niederlage war typisch. Denn am Anfang standen zu viele Ballverluste, alleine Teamleader Rokas Uzas kam im ersten Viertel auf deren vier, und eine schnelle Foulbelastung – das negative Beispiel für dieses Problem war Center Povilas Cukinas, der nach drei Minuten bereits ebenso viele Fouls begangen hatte.

Tadellose Einstellung reichte nicht

Und weil praktisch nur der Amerikaner Justin Rutty beim Rebound präsent war, geriet das Birstaler Kombinat von Beginn an auf die Verliererstrasse. Und hatte nie eine auf den Sieg, obwohl die Einstellung der Gäste tadellos war.

In einer Woche, beim Verbands-Derby gegen Boncourt, müssen die «Wings» auf die Siegesstrasse zurückkehren, wenn sie die Hoffnungen auf Platz 4 aufrechterhalten wollen.