Die nationalen Erfolge mit drei Vize-Meister-Titeln in Serie wirken sich auch auf das europäische Ranking aus. Nach Monaten in den Top 15 haben die Basler in den letzten Wochen den Sprung unter die besten Zehn geschafft und sich mittlerweile auf den 7. Platz hervorgearbeitet. «Wenn man vergleicht, welche anderen Teams in den Top Ten sind, ist das eine enorme Leistung», freut sich Gladiators-Coach Dwaine Wood.

Vieles ehrenamtlich

In der Tat. Während Spitzenteams wie die Carlstad Crusaders aus Schweden oder die Bündner Calanda Broncos mit Millionenbudgets und einem Profi-Betrieb agieren, läuft am Rheinknie vieles ehrenamtlich ab. «Wir haben gezeigt, dass Geld nicht alles ist. Man kann auch mit bescheidenen Mitteln das Maximum herausholen», sagt Wood.

Fokus auf die Schweiz

Trotz dem internationalen Renommee konzentrieren sich die Basler vorwiegend auf die nationale Meisterschaft. Im vergangenen Jahr mass man sich am Euro-Cup, der zweithöchsten Stufe, gegen Amiens und die Alphen Eagles. «Eine schöne Erfahrung, aber ein viel zu grosser Aufwand für uns», weiss Wood. Deswegen haben die Gladiators in der aktuellen Spielzeit auf ein europäisches Engagement verzichtet. Gut möglich, dass der NLA-Zweite im nächsten Jahr einen neuen Anlauf nehmen wird.

Top 5 ist realistisch

Auch bezüglich Europa-Ranking gibt sich der Amerikaner kämpferisch: «Schlagen wir die Broncos, gibt es entsprechend viele Punkte dafür. So liegt sogar Platz 5 in Reichweite.» Am letzten Wochenende schrammten die Basler bei der 34:38-Niederlage in Chur nur haarscharf an der Sensation vorbei. Eine Leistung, die auch den europäischen Teams nicht entgangen ist.