Motorsport
Grosses Pech für Jeffrey Schmidt im Fürstentum Monaco

Der Rennfahrer Jeffrey Schmidt konnte nach einem Unfall im Qualifying nicht am anschliessenden Rennen teilnehmen. Grund dafür war kleiner Schaden am Wagen, der nicht rechtzeitig behoben werden konnte.

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Wird in Budapest wieder Vollgas geben: Jeffrey Schmidt in seinem Porsche.

Wird in Budapest wieder Vollgas geben: Jeffrey Schmidt in seinem Porsche.

Thomas Melzer

Für Rennfahrer Jeffrey Schmidt war der zweite Saisonlauf im Porsche Super Cup (PSC) in Monaco bereits beendet, bevor er richtig begonnen hatte. Im Qualifying am Freitag im monegassischen Fürstentum hatte der 20-jährige Schweizer seinen 500 PS starken Porsche 911 GT3 Cup bei der Jagd nach einer schnellen Rundenzeit in die Mauer gesetzt. Das österreichische Lechner-Racing-Team hatte anschliessend alles versucht, aber ein Riss am Chassis des 911ers war bis zum Rennstart am Sonntag nicht zu beheben gewesen.

Nimmt Schuld auf sich

«Ich muss mich bei allen Teammitgliedern entschuldigen, es tut mir richtig leid. Ich habe es selber vermasselt. In der schnellen Linkskurve habe ich übersteuert und bin dann in der Mauer eingeschlagen. Der Schaden an sich war gar nicht so gross, aber durch den unglücklichen Aufprall gab es am Chassis einen kleinen Riss. Das Reglement schreibt aus Sicherheitsgründen vor, dass dieses dann getauscht werden muss. Es wäre ansonsten sicher eine Top-10-Platzierung möglich gewesen», sagte der selbstkritische Schmidt hinterher. «Wir werden beim nächsten Mal wieder richtig Gas geben.»

Wiedergutmachung in Budapest

Das nächste Rennen im Rahmen der internationalen Version der Porsche-Markenpokale wird am 22. Juni auf dem Red Bull Ring in Spielberg/Österreich ausgetragen. Im Umfeld der Formel 1 geht der Supercup – alle Rennen werden vom TV-Sender Eurosport live in 54 Länder übertragen – bei allen acht europäischen Rennveranstaltungen an den Start.

Bereits in der kommenden Woche kann die Schweizer Motorsport-Hoffnung beim Rennen im Porsche Carrera Cup in Budapest Wiedergutmachung betreiben. Für das Rennen auf dem Hungaroring hat sich Schmidt einiges vorgenommen: «Ich werde alles geben und bin sicher, dass es dann wieder erfolgreicher laufen wird.» (NCH)

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