Wer hätte das gedacht: Die beste Mannschaft aus der besten Handball-Liga der Welt und dem Land des aktuellen Europameisters spielt am Traumalix dolo Cup 2016! Das Organisationsteam ist stolz, die Rhein-Neckar Löwen mit dem Schweizer Weltklassespieler Andy Schmid in Basel begrüssen zu dürfen - das ist ein Highlight am in letzter Zeit nicht immer sonderlich hellen Schweizer Handballhimmel. 

Das Teilnehmerfeld ist hochkarätig und garantiert an den beiden Turniertagen internationalen Handballsport auf Spitzenniveau. Mit dem HBW Balingen-Weilstetten konnte ein zweites arriviertes Team aus der Deutschen Bundesliga verpflichtet werden, das neu auch den langjährigen, 199-fachen deutschen Nationalspieler Pascal Hens („Pommes“) in seinen Reihen weiss. Und die Schweizer Nationalliga A vertreten der Traditionsclub TSV St. Otmar St. Gallen (Gewinner des Traumalix-dolo-Cups 2015) sowie der Lokalmatador RTV 1879 Basel, der beste Aufsteiger seit Jahren. Die Teams im Porträt:

  • Rhein-Neckar Löwen

    Die Mannschaft von Trainer Nikolaj Jacobsen (Dänemark) war das Überfliegerteam der vergangenen Bundesliga-Spielzeit schlechthin und wurde nach einer erneut dramatischen Schlussphase verdientermassen vielumjubelter Deutscher Meister 2016 und liess den Serienmeister THW Kiel (endlich) einmal hinter sich. Unbestrittener Leader und Kopf dieser Profimannschaft mit zahlreichen Nationalspielern aus diversen Ländern ist der Schweizer Andy Schmid, der mit den Rhein-Neckar Löwen (RNL) nach einer auch persönlich überragenden Saison nicht nur Meister, sondern persönlich zum dritten Mal in Folge zum wertvollsten Spieler der Liga gewählt wurde. Herzlich willkommen in Basel! Die Handball-Schweiz ist stolz, die RNL, das beste Team aus dem Land des amtierenden Europameisters, am Traumalix-dolo-Cup zu haben.

  • HBW Balingen-Weilstetten

    Der solide Deutsche Bundesligist HBW Balingen-Weilstetten gehört quasi zum Inventar der besten Handballliga der Welt und beendete die Spielzeit 15/16 auf dem 14. Schlussrang. Das vorübergehende herumgeisternde Abstiegsgespenst konnte letztlich klar vertrieben und der Ligaerhalt vorzeitig gesichert werden. Das Team erfuhr in den letzten Wochen mit je sieben Abgängen und Neuzuzügen einen veritablen Umbruch, neuer Trainer ist der Isländer Runar Sigtryggsson. Prominenteste Spieler sind die deutschen Nationalspieler Martin Strobel und Matthias Flohr, der 199-fache ehemalige deutsche Nationalspieler Pascal Hens sowie der unverwüstliche Haudegen Davor Dominikovic (38) und der neu von Skövde verpflichtete Schwede Markus Stegefelt.

  • RTV 1879 Basel

    Der Lokalmatador tritt in seiner Heimhalle mit der Referenz als bester NLA-Aufsteiger seit mehreren Jahren an. Der Basler Traditionsverein beendete die vergangene Saison auf dem achten Schlussrang und sicherte sich den angestrebten Ligaerhalt letztlich ungefährdet. In der Ende August beginnenden Saison 2016/2017 gilt es für den RTV nicht nur, die gute Performance der letzten Saison zu bestätigen, sondern wenn immer möglich einen weiteren Schritt nach vorne zu machen. Eine zentrale Rolle kommt dabei dem neuen Trainer Joop Fiege (54) zu. Die Hoffnungen in den Nationaltrainer Hollands (was er im Nebenamt bleiben wird) sind dementsprechend hoch. Die zentralen Spieler der letzten Saison konnten gehalten und zudem mit Rückkehrer Simon Wittlin (Kreisläufer) und Nikola Cvijetic zwei zusätzliche "Türme" verpflichtet werden.

  •  TSV St. Otmar St. Gallen

    Der Sieger des Traumalix-dolo-Cups 2015 beendete die vergangene Saison auf dem dritten Schlussrang und wurde erst in den Play-off-Halbfinals vom späteren Schweizermeister Kadetten Schaffhausen gestoppt. Zudem erreichten die sympathischen Ostschweizer den Cupfinal. Personell gab es überdurchschnittlich viele Wechsel (so wechselte Topskorer Tomáš Babák in die Deutsche Bundesliga und Torhüter Martin Galia nach Polen), dazu kamen sieben weitere Abgänge. Neu im Team von Trainer Predrag Borkovic sind unter anderem der tschechische Spielmacher Ondréj Zdráhala sowie der linke Aufbauer Matevž Čemas (Slowenien)  sowie der letztjährige RTV-Spieler Severin Kaiser. Es wird hochinteressant sein, zu beobachten, wie gut die Automatismen im neu formierten Team des ältesten Handballvereins der Schweiz bereits funktionieren.