Bereits in den ersten Minuten des Spiels entwickelte sich aufgrund verschiedentlicher Fouls und Rempeleien eine rege Diskussionskultur auf dem Platz, wobei Schiedsrichter Casella dies jeweils schnell zu unterbinden wusste. Timau erspielte sich in der Folge ein leichtes Chancenplus, Pratteln wusste aber dagegenzusetzen. Die erste nennenswerte Szene des Spiels ereignete sich in der 25. Minute, als Antonio Viscusi mit einem herrlichen Fallrückzieher fünf Meter vor dem Tor am glänzend reagierenden Torhüter Salvatore Clemente scheiterte. Zuvor hatte Mike Schwery aus kurzer Distanz nur den Pfosten getroffen und konnte im Nachschlag für Viscusi auflegen. Beide Mannschaften waren im Mittelfeld gut organisiert, was die Angriffsauslösung erschwerte. So blieb es bis zur Pause bei einem 0:0.

Timau nach der Pause stärker

Nach Wiederbeginn erwischte Timau den besseren Start. Ein perfekt abgestimmter Steilpass aus dem Mittelfeld ermöglichte Viscusi, die Abseitsfalle Prattelns zu umgehen und alleine vor Torwart Clemente das 1:0 für Timau zu erzielen. Acht Minuten später kam es auf der Gegenseite zu einem Freistoss, welcher Erdin Shaqiri direkt aufs Tor zirkelte. Dabei ging Ardit Osmani am langen Pfosten vergessen, welcher nur noch einzuschieben brauchte. «Wir haben zu wenig fürs Spiel gemacht, es wäre mehr dringelegen», sagte Timaus Trainer Nino Nigro nach Spielschluss, «dennoch war die Leistung der Mannschaft gut. Pratteln ist ein starkes Team, das man nie unterschätzen darf.»