Obwohl die HSG bereits für den Aufstiegspool qualifiziert ist, möchte das Team von Trainerduo Mathys/Neuenschwander aus den verbleibenden 3 Spielen noch 6 Punkte holen. Gleichzeitig soll in den Spielen geübt, gefeilt und Neues ausprobiert werden. Dies hat sich im Spiel gegen Goldach-Rorschach auch deutlich bemerkbar gemacht. In der Defense fehlte es in den ersten 10 Minuten an Absprache und Sicherheit.

Obwohl danach mit der Umstellung in der Verteidigung wieder mehr Routine ins Spiel zurückkehrte, fand die HSG nie richtig ins Spiel. Sei es an der langen Fahrt, an der späten Zeit, oder an der Tagesform gelegen: Das Spiel gestaltete sich sehr harzig und kämpferisch. Das Angriffsspiel verlief nur phasenhaft wie gewünscht. Vieles misslang, was sonst gelang. Trotzdem lobenswert ist das stetig gegenseitige Aufmuntern und einfach Weitermachen.

In den wichtigen Phasen kamen Gegenwehr und der nötige Anstoss seitens des Gastteams. Gegenwehr kam vor allem aus dem Torraum: Das Team immer wieder im Spiel gehalten hat nämlich eine erneut starke Priscila Köster mit einer Quote von 47% gehaltenen Bällen! Nachdem die Leimentalerinnen nach den ersten 10 Minuten sogar mit 2 Toren in Rückstand lag, konnten sie im Anschluss den Vorsprung zu ihren Gunsten kehren, bis zur 45. Minute den Abstand jedoch nie über 4 Tore hinaus vergrössern.

Das Heimteam legte zum Schluss auch noch alles in die Waagschale und versuchte mit einem 7:6-Spiel, im Angriff doch noch einen Sieg zu ergattern. In dieser Schlussphase konnte die HSG die Fehler des Heimteams noch mit schnellen Toren bestrafen und das Spiel doch noch mit 27:35 gewinnen. Erfreulich zu erwähnen ist die Rückkehr unserer flinken Flügel-Spielerin Anouk Czerwenka, die nach einem Kreuzbandriss ihren ersten Einsatz gleich mit einem Tor zelebrieren konnte. Gratulation!

Am nächsten Samstagabend, 20. Januar 2018, sind die Baselbieterinnen zur selben Zeit und wieder auswärts unterwegs. Die Reise geht in die Innerschweiz gegen den BSV Stans (Stans Eichli, Anpfiff 20.00 Uhr).