Basketball

Heimrunde für die Starwings mit zwei kapitalen Spielen

Brandon Jenkins (links) und seine Starwings wollen dieses Wochenende zwei Siege einfahren. Foto: Keystone

Brandon Jenkins (links) und seine Starwings wollen dieses Wochenende zwei Siege einfahren. Foto: Keystone

Zwei Siege innert 48 Stunden, so das Idealszenario für die Basketballer vor den Spielen am Freitag und Sonntag. Die Starwings brauchen gegen Neuenburg und Nyon dringend Punkte, wenn sie sich noch für die Playoffs qualifizieren wollen.

Am Freitag um 19.30 Uhr gegen Aufsteiger Union Neuchâtel und am Sonntag, um 18 Uhr, gegen den BBC Nyon (jeweils Sporthalle Birsfelden), hat der einzige Deutschschweizer Nationalliga-A-Klub die Möglichkeit, seine Saisonbilanz von einem Sieg aus neun Meisterschaftsspielen wesentlich zu verbessern. Das Arlesheimer-Birsfelder Kombinat muss, wenn etwelche Playoff-Träume Realität werden sollen, diese Partien gewinnen.

Sieg bei Massagno als starkes Zeichen

Die erste Bilanz sieht ernüchternd aus. Doch bereits der eine Erfolg, erzielt auswärts beim punktgleichen SAM Massagno, war ein starkes Zeichen. Denn die Baselbieter gehen, wenn man die Realitäten im «Schweizer» Basketball nicht verkennen will, in jedem Match als Aussenseiter, teils als inferiorer Rivale in die Partie. Und wenn noch verletzungsbedingte Ausfälle, wie jetzt jener von Ralph Güttinger, dazukommen, so ist Cheftrainer Roland Pavloski nicht zu beneiden. «Es fehlt schlicht an der Breite, mir sind die Spieler ausgegangen», so der Birsfelder.

Zwei neue Spieler für die Sternenflügel

Unter diesem Gesichtspunkt sind auch die Zuzüge von Michael Jacobsen (24) und Julien Rahier (29) zu verstehen. Der Zürcher Jacobsen wird in Basel studieren und verfügt über marginale Erfahrung in der Nationalliga A (Grasshoppers, Monthey). Mit dem Belgier Rahier konnte – temporär bis Ende Januar 2013 – ein Routinier verpflichtet werden, der auf diversen Positionen, vom Aufbau bis zum Flügel, einsetzbar ist.

Starwings zu Hause Aussenseiter

Dennoch sind die Starwings auch heute gegen Neuchâtel krasser Aussenseiter. Die Neuenburger, die als Neuling gleich ein Budget von 750000 Franken (mehr als doppelt so gross wie jenes der Starwings) auf die Beine gestellt haben, werden in Birsfelden nebst dem obligaten ausländischen Profi-Quintett noch mit dem Senegalesen Julew Aw und dem Angolaner Quidome Tresore Quidome, die beide als Basket-Schweizer gelten, auflaufen. Spielmacher der Romand ist der Schweiz-Franzose Steve Louissaint, der Spielmacher der aktuell nicht existierenden Schweizer Nationalmannschaft. Dass derzeit mehr ausländische Spieler als nationale Akteure in der Nationalliga A spielen, wirft Fragen auf. Einzig bei den Starwings haben Schweizer in etwa gleich viel Spielzeit wie die ausländischen Profis. Die Quintessenz sieht man in der Tabelle.

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