Crossklinik Open

Hochkarätiges Teilnehmerfeld in Basel

Titelverteidiger Robin Roshardt.

Titelverteidiger Robin Roshardt.

Am Crossklinik Tennis Open in Basel treten am Pfingstwochenende mehr als 300 Spielerinnen und Spieler aus 19 Ländern an. Gekämpft wird um ein Gesamtpreisgeld von über 30 000 Franken.

Kurt und Steven Schudel haben es auch in diesem Jahr wieder geschafft. Die beiden Organisatoren dürfen sich auch bei der 13. Ausgabe des internationalen Crossklinik Tennis Open in Basel über die Teilnahme von mehr als 300 Spielerinnen und Spielern freuen. „Wir sind sehr zufrieden mit der Teilnehmerzahl. Aber das Beste ist, dass in diesem Jahr mehr als die Hälfte aller Teilnehmer Juniorinnen und Junioren sind, die die Chance nutzen wollen, sich mit den Erwachsenen zu messen. Das ist wahnsinnig toll“, freut sich Kurt Schudel.

160 Nachwuchsspielerinnen und Nachwuchsspieler sind es insgesamt, die über Pfingsten versuchen werden, dem einen oder anderen arrivierten Spieler ein Bein zu stellen. Das wird allerdings kein einfaches Unterfangen, denn die Konkurrenz ist in allen Kategorien sehr gross. „Was die Dichte der Teilnehmerfelder angeht, hatten wir noch selten ein so ausgeglichenes Turnier wie in diesem Jahr. Das Niveau ist enorm hoch“, sagt Kurt Schudel.

Vorjahresfinalisten und Davis-Cup-Spieler

Aus insgesamt 19 verschiedenen Ländern – darunter auch Nationen aus Südamerika, Asien und Australien – stammen die Spielerinnen und Spieler, die in den nächsten Tagen auf den Sandplätzen des TC Old Boys Basel und des Basler LTC auflaufen und um das Gesamtpreisgeld von mehr als 30'000 Franken spielen. Nicht weniger als sieben N1-Spieler figurieren im Teilnehmerfeld der Männer. Zu den heissen Titelkandidaten zählt dabei sicherlich der Franzose Romain Jouan (N1, 6). Die 31-jährige Turniernummer eins ist ein Spezialist für Preisgeldturniere und hat das Basler Publikum mit seiner Finalteilnahme im Vorjahr begeistert. Auch Titelverteidiger Robin Roshardt (N2, 11) aus Zürich gehört zu den Titelanwärtern. Doch die beiden sind längst nicht die einzigen hochkarätigen Spieler im Tableau. Ebenfalls am Start sind die beiden bolivianischen Davis Cup Spieler Federico Zeballos (N1, 6) und Hugo Dellien (N1, 7), sowie der Ecuadorianer Gonzalo Escobar, der aktuell als Nummer 229 der Welt geführt wird.

Zweifache WTA-Turniersiegerin

Auch in der Frauenkonkurrenz ist das Niveau der teilnehmenden Spielerinnen mehr als beachtlich. Top gesetzt ist die Amerikanerin Jennifer Eile (N1, 5) vor der Ukrainerin Anastasiya Vasylyeva, die vor drei Jahren bereits einmal die Nummer 129 der Welt war. Eine interessante Spielerin ist auch Greta Arn (N2, 15), die an Position acht gesetzt ist. Die mittlerweile 38-jährige Ungarin war 2011 die Nummer 40 der Welt und hat auf der WTA-Tour zwei Turniersiege feiern können. „Ich bin sehr gespannt, wie gut sie noch spielt und ob sie die jüngere Konkurrenz noch immer im Griff hat“, so Kurt Schudel. Die nominell stärkste Schweizerin ist Vorjahressiegerin Nina Stadler (N2, 16).

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