Sagenhafte 118 Mal wurde in diesem Aufeinandertreffen aufs Tor geworfen; immerhin 72 Versuche waren dabei erfolgreich. Den Zuschauern in der 99er-Sporthalle in Therwil wur-de entsprechend viel Offensivspektakel geboten, Spannung kam aber keine auf.

Die Einheimischen nahmen von Beginn weg das Spieldiktat in die Hand und zeigten ihren Zürcher Gästen mit einem Blitzstart, dass es für sie in diesem Spiel nichts zu holen gab (5:1 nach 5 Spielminuten). Die Tordifferenz pendelte sich danach lange Zeit bei 4-5 Toren ein, ehe die Leimentalerinnen 7 Minuten vor der Pause nochmals einen Gang zulegen konnten und das Pausenresultat vorentscheidend auf 20:12 erhöhten.

Auch nach der Pause hatten die Baselbieterinnen das Spielgeschehen im Griff. Dass die Winterthurerinnen die zweite Spielhälfte mit 19 eigenen Toren etwas ausgeglichener gestalten konnten, darf nicht darüber hinweg täuschen, dass die HSG Leimental das klar dominierende Team war. Als beste Skorerin des spielerisch starken Leimentaler Kollektivs zeichnete sich Mary Bütikofer (10) aus.