Volleyball

Ideale Vorraussetzungen für Sm’Aesch vor dem Spiel gegen Kanti

Martina Frankova hat ihre Knieverletzung auskuriert.

Martina Frankova hat ihre Knieverletzung auskuriert.

Die Finalrunde ist zum Greifen nah. Währenddessen die Birstalerinnen mit einem Sieg gegen Schaffhausen alles klar machen können, nehmen sich die Konkurrenten beim Direktduell gegenseitig Punkte weg.

«Ich freue mich auf das Spiel gegen Kanti Schaffhausen», sagt Sm’Aesch-Trainerin Jana Surikova vor der wegweisenden Partie gegen den aktuellen Tabellendritten der NationalligaA (Sa, 14.00 Uhr, Löhrenacker, Gratiseintritt). Zwei Runden vor Abschluss der Qualifikationsrunde steht erst Volero Zürich als Playoff-Teilnehmer fest. Um die restlichen vier Plätze kämpfen neben Sm’Aesch Pfeffingen (25 Punkte), Franches- Montagnes (25), Neuchâtel UC (24) und Köniz (27) auch der heutige Gegner des Birstaler Kombinats Kanti Schaffhausen (26).

Hinspiel knapp gewonnen

Mit einem 3:0- oder 3:1-Sieg und damit drei Punkten hätte das Team um Capitaine Laura Tschopp das Finalrundenticket auf sicher, da am Wochenende in der Begegnung zwischen Franches-Montagnes und NUC eine Mannschaft Federn, respektive Punkte lassen muss, und dadurch von Sm’Aesch distanziert werden könnte. «Wir müssen uns nicht verstecken. Alle Spielerinnen sind top motiviert. Die Vorbereitung auf dieses wichtige Spiel läuft gut. Auch konnten wir die Automatismen innerhalb der Mannschaft verbessern. Wir haben jetzt weniger Löcher», gibt sich die Schweizer Nationalspielerin positiv.

Knappes Hinspiel

Die Vorrundenpartie in der Munotstadt war ein echter Krimi, welcher erst im Tiebreak mit 18:16 und damit 3:2 zugunsten der Baselbieterinnen ausging. Sm’Aesch Pfeffingen zeigte in den vergangenen Wochen konstante Leistungen, sodass ein Sieg und damit der Finalrundeneinzug durchaus im Bereich des Möglichen liegt. Präsident und Teamchef Werner Schmid redet vor diesem kapitalen Spiel Klartext: «Meine Gefühlslage ist gut. Ein Sieg mit 2 Punkten (bei einem 3:2, Anm. der Redaktion) wäre sehr gut, einer mit drei Punkten gar sensationell.»

Alle Spielerinnen fit

Auch die Personalie Martina Frankova scheint zu 99 Prozent klar zu sein. Die tschechische Hauptangreiferin verletzte sich am vergangenen Sonntag beim Auswärtsspiel in Cossonay am Knie und konnte ab dem dritten Satz nicht mehr weiterspielen: «Eine sofortige Untersuchung in der Rennbahnklinik hat keine gravierende Verletzung ans Licht gebracht. Die Ärzte haben ihr eine dreitägige Trainingspause verordnet. Als routinierter Profi wird sie diese kurze Abstinenz verkraften können und heute Samstag gegen Schaffhausen wieder punkten können», ist Schmid zuversichtlich.

Verfrühtes Weihnachtsgeschenk

Auch alle anderen Sm’Aesch-Akteurinnen sind fit und wollen ihrem treuen Publikum mit einer Top-Leistung und möglichst vielen Punkten den erstmaligen Einzug in die Finalrunde schenken. So quasi als verfrühtes Weihnachtspräsent.

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