Am Samstag um 14 Uhr starten auf der Höhe der Kaserne die Elite-Mannschaften zum anspruchsvollen 6,4 Kilometer langen Verfolgungsrennen auf dem Rhein. Das internationale Teilnehmerfeld umfasst 86 Achter-Mannschaften aus neun Nationen. «Das Teilnehmerfeld ist in diesem Jahr sehr hochkarätig und macht den BaselHead zu einem echten Leistungstest für die Top-Mannschaften», beschreibt OK-Co-Präsident Martin Steiger das Teilnehmerfeld.

Für die Schweiz werden insgesamt drei Elite-Mannschaften des Schweizer Ruderverbandes (2 Männer-Achter und 1 Frauen-Achter) an den Start gehen und um den Tagessieg rudern. Mit dabei ist auch der Lokalmatador und amtierende Europa- und Weltmeister Simon Niepmann, welcher bereits mehrmals am BaselHead teilgenommen hat, bisher aber noch nie gewinnen konnte.

Neben den Schweizern gehören in der Kategorie Männer-Elite die Vorjahressieger und Inhaber des Streckenrekords aus Frankreich (Pôle Nancy), die U23-Mannschaften aus Tschechien und Österreich sowie der ungarische Meister zu den Favoriten. Bei den Frauen werden sich die tschechische Nationalmannschaft und die Vorjahressiegerinnen aus Prag ein spannendes Duell liefern. Aus der Region ist mit dem Frauen-Achter des ein starkes Boot am Start.

Entscheidung der Dreijahres-Trophy-Wertung

Neben dem Tagessieg bei den Elite-Kategorien interessiert in diesem Jahr zusätzlich die Entscheidung in der Dreijahres-Trophy-Wertung. «Diese Trophy-Wertung verleiht dem BaselHead eine grosse Anziehungskraft für Top-Klubmannschaften und ist mit ein Grund für das internationale Teilnehmerfeld», erklärt Sabine Horvath, OK-Co-Präsidentin, die Bedeutung dieser Wertung.

Dem siegreichen Klub wird um ca. 16.30 Uhr ein fabrikneuer Rennachter der Marke Filippi in den Farben des Trophy-Partners NaturEnergie übergeben.

Top-Anwärter ist der VK Slavia Praha aus der Tschechischen Republik. Vor der Übergabe der Trophy folgt eine feierliche Taufe des Rennachters mit Stararchitekt und Ruderer Pierre De Meuron als prominenten Taufpaten.

Der Rhein als Sportarena

Der BaselHead verwandelt den Rhein am Samstag zu einer öffentlichen Sportarena. Das Publikum hat entlang des Kleinbasler Rheinufers und auf den Brücken die beste Sicht auf das Renngeschehen. Am Freitagmittag (12 bis 14 Uhr) und Samstagmorgen (10 bis 12 Uhr) können die Mannschaften auf der Originalstrecke trainieren. Ein Kommentatoren-Team informiert am Renntag ab 11 Uhr im Start-/Zielraum und entlang des Kleinbasler Rheinufers bis zur Mittleren Brücke über das Programm und den Rennverlauf.

Erstmals in diesem Jahr gibt es auch bei der Wende nach halber Renndistanz einen Live-Kommentar: Die 180-Grad-Wende unterhalb des Kraftwerks Birsfelden fordert grosses technisches Können und kann rennentscheidend sein.

Sicherheits-Hinweis

Während des Anlasses ist die Schifffahrt gesperrt. Aus Sicherheitsgründen bitten die Organisatoren darum, dass während der Trainings und der Regatta auch keine Schlauchboote oder Rheinschwimmer auf dem Wasser sind.