Badminton

Janine Cicognini ist die Schweizer Hoffnung

Für die Walliserin Jeanine Cicognini wäre in Basel der Einzug in die zweite Runde bereits ein Erfolg. keystone

Für die Walliserin Jeanine Cicognini wäre in Basel der Einzug in die zweite Runde bereits ein Erfolg. keystone

Heute beginnt in Basel das 21. Swiss Open – die ganz grossen Stars sind dieses Mal nicht dabei

Die Organisatoren des 21. Swiss Open in Basel bekommen die Rückstufung des Badminton-Anlasses von höchster (Super Series) auf die zweithöchste Stufe (Golden GP Series) zu spüren. Das Teilnehmerfeld ist nicht mehr so hochkarätig wie in früheren Jahren.

Sportlich mag die Absenz der Weltranglisten-Leader das Basler Turnier etwas abwerten. Aber die Abwesenheit der besten Chinesinnen, die wie manche Topathleten nach dem All England Open in Birmingham pausieren, ist dafür die Chance für andere. Im Tableau der Frauen, das von der Dänin Tine Baun (IWF 3) angeführt wird, sind zehn Top-20-Spielerinnen und zwölf weitere aus den Top 40 gemeldet. Knapp nicht dazu gehört die beste Schweizerin, Jeanine Cicognini.

«Ich werde offensiv spielen müssen»

Die Walliserin wird im aktuellen Ranking als Nummer 41 der Welt geführt, ihre japanische Erstrundengegnerin Sayaka Sato als Nummer 26. Für ihren Auftritt in der St. Jakobhalle vom Mittwochabend (zirka 20.40 Uhr) rechnet sich Cicognini berechtigte Hoffnungen auf das Weiterkommen aus. «Die Auslosung hätte mich schlimmer treffen können», sagte die siebenfache Schweizer Meisterin vor dem ersten Duell mit der knapp 20-jährigen Linkshänderin. «Ich werde offensiv spielen müssen, ihr meinen Stil aufzwingen. Mein Ziel ist es, am Donnerstag in der zweiten Runde antreten zu dürfen.»

Wenig Kredit wird den anderen Schweizer Teilnehmenden eingeräumt. Im Frauendoppel dürfen wie 2009 und 2010 vier helvetische Duos ohne Gang durch die Qualifikation antreten. Die Männer müssen sich im Einzel (unter anderem mit dem Schweizer Meister Christian Bösiger) und im Doppel einen Platz im Hauptfeld zuerst «abverdienen». Und im Mixed bekommen es die Olympia-Kandidaten Anthony Dumartheray / Sabrina Jaquet (IWF 52) zum Auftakt mit den Koreanern Yoo Yeon-Seong / Kim Min-Yung, der Nummer 15 der Welt, zu tun. (si)

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