Nachgefragt

Jasper van der Werff nach dem 0:2 gegen den HSV: «Wir dürfen die Bälle nicht so verlieren»

Jasper van der Werff rennt hier HSV-Torschütze Jeremy Dudziak hinterher

Jasper van der Werff rennt hier HSV-Torschütze Jeremy Dudziak hinterher

Der Winterneuzugang spielt im Test gegen den HSV erneut im defensiven Mittelfeld. Nach dem Spiel spricht er über sein Debüt im Joggeli, seine Lieblingsposition und die Wohungssuche in Basel.

Winter-Neuzugang Jasper van der Werff stand am Sonntag wie schon im letzten Testspiel in Marbella gegen Bukarest in der FCB-Startelf. Auch gegen den HSV brachte FCB-Trainer Marcel Koller den gelernten Innenverteidiger im defensiven Mittelfeld. Weil Taulant Xhaka in einer Woche zum Rückrundenauftakt gegen YB gesperrt fehlt, ist van der Werff dort eine Option. Gegen den HSV ist der 21-jährige Schweizer sehr bemüht. Er läuft viel, gewinnt einige Bälle, spielt aber auch wie vor dem 0:1 den ein oder anderen Fehlpass im Aufbau.

Wie war das erste Spiel im FCB-Trikot in der Schweiz?

Jasper van der Werff: Es war schön, in diesem Stadion zu spielen. Ich glaube, es war wichtig, dass mein erstes Spiel hier ein Freundschaftsspiel war. Jetzt weiss ich, wie sich das anfühlt.

Sind Sie mit Ihrer Leistung zufrieden?

Es war ganz ok. Darauf kann man sicher aufbauen. Ich muss ein paar Sachen besser machen, aber grundsätzlich bin ich zufrieden.

Marcel Koller stellte Sie wie schon gegen Bukarest im defensiven Mittelfeld auf. Ist das auch gegen YB der Plan?

Das weiss ich nicht. Das müssen Sie den Trainer fragen.

Was hat Marcel Koller Ihnen vor dem Spiel mit auf den Weg gegeben? Wollte er Sie testen, ob Sie auf dieser Position verheben?

Nicht speziell. Er hat mich auf der Sechs aufgestellt und mir erklärt, wie ich das spielen soll. Mehr nicht. Wir haben zum ersten Mal in dieser Konstellation gespielt. Dafür war der Test wichtig.
Im Nachwuchs spielten Sie auch schon auf der Sechs, als Profi bisher nur in der Innenverteidigung.

Welche Position spielen Sie lieber?

Ich spiele dort, wo mich der Trainer aufstellt.

Diese Antwort zählt nicht.

Gut, dann formuliere ich es so: Ich spiele beides gern.

Hamburg hat heute auf Konter gelauert und den FCB damit ab und zu kalt erwischt. YB kann das auch. Erwarten Sie am kommenden Sonntag in Bern ein ähnliches Spiel?

Es war in dieser Hinsicht sicher ein guter Test. Wir müssen gegen YB konzentriert sein, gut stehen und dürfen vor allem die Bälle nicht so einfach verlieren.

Sie sind im Trainingslager zur Mannschaft gestossen und erst seit Freitag in Basel. Wie leben Sie hier?

Ich wohne aktuell im Hotel, bin aber auf Wohnungssuche. Ich hoffe, dass ich da schnellstmöglich etwas finden werde.

Haben Sie schon etwas von der Stadt gesehen?

Ja, ich bin schon etwas durch Basel spaziert. Die Stadt ist ja nicht allzu gross. Ich habe schon einen kleinen Überblick. 

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