Automobil
Jeffrey Schmidt fährt in die Top ten des Porsche-Markenpokals

«Versprechen erfüllt!», kontstatierte der Liestaler Jeffrey Schmidt im österreichischen Spielberg freudestrahlend. Bereits bei seinem dritten Einsatz im international besetzten Feld fuhr er auf Platz zehn.

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Viele Gegner sehen nur Schmidts Heck.

Viele Gegner sehen nur Schmidts Heck.

bz Basellandschaftliche Zeitung

Als zweitjüngster Teilnehmer im Feld der erfahrenen Porsche-Spezialisten hatte der 19-Jährige bereits bei seiner Carrera Cup Premiere vor exakt einem Monat in Hockenheim versprochen: «Die Top10 sind locker drin!» Nach dem Saisonauftakt in Hockenheim und seinem Einsatz beim 24-Stunden-Rennen von Nürburgring fuhr der Deutsche Post by Project 1 Pilot im Zeittraining auf dem 4,326 km langen Red Bull Ring die Startpositionen 13 und 18 für die Saisonläufe vier bzw. fünf heraus.
Der vierte Saisonlauf war geprägt von Markenpokal-typischen packenden Zweikämpfen mit unzähligen Positionsverschiebungen. Schmidt startete auf trockener Strecke perfekt, lag schnell auf der zehnten Position und machte kräftig Druck auf den Neuntplatzierten. Der schnelle Schweizer musste aber auch nach hinten abschirmen, denn die erfahrenen Porsche-Profis drängelten nach vorne. Teilweise im Fünferpulk quetschte sich die Kampftruppe mit Tempo 220 über den Kurs, doch Schmidt behielt die Übersicht und fuhr einen viel beachteten zehnten Platz ein.
Im zweiten Rennen wurde er auf der zwölften Position liegend kurz vor Rennende von einem Konkurrenten ins Aus geschoben. Nach fünf von 17 Wertungsläufen belegt Schmidt die dritte Position in der Rookiewertung.

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