Fussball Schweizer Cup
Jetzt wartet das «Cup-Monster» auf den FC Basel

Der FC Basel trifft im Cupfinal auf den FC Sion. Dieser hat noch nie ein Cup-Endspiel verloren. 2015 ging Basel in einem denkwürdigen Spiel mit 0:3 unter. Wird sich die Geschichte dieses Jahr wiederholen oder kann der FCB die Walliser Serie unterbrechen?

Sébastian Lavoyer
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Die Sion-Spieler Carlitos (l.) und Konaté können 2015 den Cup-Sieg feiern.

Die Sion-Spieler Carlitos (l.) und Konaté können 2015 den Cup-Sieg feiern.

Keystone

Im Wallis geben die letzten heute noch Ferien ein für den 26. Mai. Ein langes Wochenende nach Christi Himmelfahrt am Donnerstag dem 25. Mai, dem Tag des Cup-Finals. Sion gegen Basel in Genf. Ein Heimspiel für das „Cup-Monster“, wie Dario Zuffi die Walliser nannte. 13 Mal standen die Walliser in einem Cupfinal – 13 Mal gingen sie als Sieger vom Platz. Letztmals 2015. Der Gegner damals ein gewisser FC Basel. Zuhause ging der Meister beim letzten offiziellen FCB-Auftritt von Paulo Sousa mit 0:3 unter. Der überragende Mann beim Cupsieger: Carlitos (von 2007 bis 2010 beim FCB).

Carlitos konnte sich im Endspiel 2015 profilieren.

Carlitos konnte sich im Endspiel 2015 profilieren.

KEYSTONE/CYRIL ZINGARO

Jetzt kommt es also zur Neuauflage, die Möglichkeit zur Revanche für den FCB. Allerdings spricht die Cup-Geschichte gegen die Basler. Sollte es Urs Fischer gelingen, dieses Spiel zu gewinnen, den FC Sion im 14. Cupfinal erstmals zu schlagen, dann würde er sich ein Denkmal setzen. So weit mag der FCB-Trainer noch nicht träumen, er sagt: «Wichtig war vorerst einmal der Finaleinzug. Ich habe als Trainer schon zweimal im Penaltyschiessen in einem Halbfinal verloren. Jetzt kenne ich endlich das Gefühl, wie es ist in den Final einzuziehen.»

Urs Fischer: «Jetzt kenne ich endlich das Gefühl, wie es ist in den Final einzuziehen.»

Urs Fischer: «Jetzt kenne ich endlich das Gefühl, wie es ist in den Final einzuziehen.»

Schweiz am Wochenende

Jetzt will Fischer zuerst die Meisterschaft klarmachen und dann im Cup vielleicht ein letztes Ausrufezeichen setzen. Denn es ist gut möglich, dass er danach den Verein verlassen wird, wie Sousa 2015 – unabhängig davon, ob er mit seinem Team den Cupfinal gewinnt oder nicht. Man verspricht sich auch diesbezüglich, also bezüglich der Trainer-Fragen, mehr Klarheit morgen. Dann wird die ausserordentliche Generalversammlung darüber befinden, ob sie der neuen Führung um Bernhard Burgener das Vertrauen schenkt. ​

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