Rad

Jubiläum: Der Veloclub Riehen vor seinem 30. Radkriterium

Radsportler - so weit das Auge reicht.

Radsportler - so weit das Auge reicht.

Wie Gemeindepräsident Hansjörg Wilde im Vorwort zum Programmheft vermerkt: „Nur anerkannte Anlässe schaffen es bis zum 30-Jahre-Jubiläum». Das Radkriterium ist so ein Event. Er geht dieses Wochenende über die Bühne.

Gegen 100 Rennfahrerinnen und Rennfahrer werden sich in fünf verschiedenen Kategorien messen und das Publikum für ihr Kommen belohnen. Den Auftakt macht eine Schweizer Premiere am Samstag, 3. September, Start 16.15 Uhr mit einem internationalen Fixed Gear Rennen. Man stelle sich vor, Velos ohne Bremsen(!) und mit Starrlauf ausgerüstet frönen dem sympathischen Wahnsinn über 30 Runden (27 Kilometer), der Samariterverein Riehen hält den Atem an. 

Wenn die Strasse gewischt ist, geht es um 18 Uhr weiter mit dem Fun-Rennen über 30 Runden (27 Kilometer) der Hobbyfahrer, wo mit viel Fun und Wahnsinn Julien Staub Favorit ist und weil das Spass macht, startet er am Sonntag gleich nochmal im Hauptrennen mit den Elite-Amateuren-U23-Fahrern. Am Sonntag, 4. September beginnt um 11 Uhr die Nachwuchskategorie U17 ihr Rennen mit den im Jahresklassement von Swiss-Cycling klassierten 3. Oliver Weber, 5. Nicolo De Lisi und dem 6. Keelan Senn, die sich in 40 Runden (36 Kilometer) mit der übrigen Konkurrenz in sechs Wertungssprints um die Punkte balgen. Mit farbigen Fingernägeln und flatternden Haaren unter dem Helm hervorschauend kündigen sich die Frauen für ihr Rennen über 40 Runden (36 Kilometer) an.

Mit dem Start um 12.20 Uhr ist fertig lustig und die Kategorie Damen Elite/Frauen B emanzipieren sich in 6 Wertungssprints, um die beste Überlebende zu erküren. Die lokale Ehre wird Marcia Eicher vom VC Allschwil vertreten, eine sehr routinierte Fahrerin und Dritte im Jahresklassement von Swiss-Cycling, welche den Kriterium erprobten Martina Weiss und Caroline Baur keine Geschenke machen wird. Surrende Reifen kündigen das Hauptrennen der Elite-/Amateure- und U23-Fahrer an, die ab 14.45 Uhr mit 90 Runden (81 Kilometer) für Tempo sorgen. Das international besetzte Rennen verlangt zehn Wertungssprints, um den Sieger zu ermitteln. Vorjahressieger Nico Selenati wird nicht nur gegen die erstmals startende Kategorie Elitefahrer, sondern auch gegen deutsche Konkurrenz den Lenker im Sprint zum Zielstrich strecken müssen. Den Schlussprint mit doppelt zählender Punktzahl dürfte man gegen 16.45 Uhr erwarten.

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