Basketball

Kehrausspiel mit viel Spannung: Die Starwings verlieren in Lugano knapp

Die Starwings verlieren in Lugano knapp.

Im drittletzten Saisonspiel hätte das Baselbieter Basket-Kombinat beinahe eine Sensation geschafft, doch die fulminante Aufholjagd in den Endminuten wurde nicht von Erfolg gekrönt.

Was 66 Sekunden vor der Schlusssirene nach einem „normalen“ respektive Standardre­sultat (87:78) aussah, verkam zuletzt zu einer hochdramatischen Angelegenheit. Ein Drei­er von Alessandro Verga, ein Korbleger vom stark aufspielen Nemanja Calasan und eine weitere „Bombe“ (wie der Italiener einen 8-Meter-Wurf nennt) von Antonio Hester führten dazu, dass von der Leuchttafel ein 87:86 aufleuchtete. Allerdings fielen die letzten Star­wings-Punkte mit der Endsirene – und so gewann Lugano eine Partie, die flott und unter­haltsam war, jedoch reinen statistischen Wert hat.

Es zeigte sich aber, dass die Mannschaft von Cheftrainer Pascal Donati, wenn konzentriert und vor allem diszipliniert gespielt wird, zumindest mit der Schweizer Mittelklasse mithal­ten kann. Dass dies heuer selten der Fall war, hat diverse Gründe… die man in drei Wo­chen profund analysieren sollte. Und auch wird.

Die Musik in Lugano wird von einem aus­ländischen, hochkarärigen US-Quartett gemacht – sie erzielten auch 71 von 87 Punkten. Und der „5. Mann im Bunde“ ist der 213 Zentimeter lange Alex Wilbourn – auch er ist Ame­rikaner, hat aber – was im Tessin schnell möglich ist – eine Schweizer Lizenz. Zählt noch die sieben Zähler des College-Boy aus der Youngstown University, so hat das US-Quintett praktisch alle Körbe erzielt. Man nennt es Schweizer Basketball… 

Nun das Prestige-Derby in Luzern

Beim Gast aus Birsfelden trumpten die Schweiz auf; namentlich ex-Captain Joël Fuchs war bärenstark, aber auch Branislav Kostic sowie Verga und Alexis Herrmann mit einer su­perben Defensearbeit zeigten, dass sie bestandene Nationalliga-A-Akteure sind. In einer Woche steht noch das Prestige-Derby gegen Central Luzern an.

Mit einem Erfolg in der In­nerschweiz würden die Starwings den letzten Rang an Luzern abtreten – das kann kein Saisonziel sein, aber würde dem Gemüt nicht schlecht tun.

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