Sm'Aesch

Keine Chance in Neuchâtel: Sm’Aesch nach Satzgewinn im freien Fall

Sm’Aeschs Kerley Becker.

Sm’Aeschs Kerley Becker.

Das Volleyball-Frauenteam aus Aesch Pfeffingen verliert das Heimspiel gegen Neuchâtel mit 1:3-Sätzen. Wegen Verletzungspechs konnten die wichtien Stützen Laura Tschopp und Isabelle Ayser nicht mitspielen. Nach gutem Start brach das Team ein.

Die Spielerinnen von Sm’Aesch Pfeffingen hatten mit ihrem überraschenden Auswärtssieg vom Mittwoch gegen Kanti Schaffhausen ausgezeichnete Voraussetzungen geschaffen, dass diese Partie gegen Neuchâtel zu einem echten Knüller werden konnte. Doch nur zwei Tage später schlug das Pech im Team gleich doppelt zu. Laura Tschopp verletzte sich im Training am Rücken und die in den letzten Partien stark aufspielende Isabelle Ayer stürzte unglücklich eine Treppe hinunter und holte sich dabei eine Hirnerschütterung.

Beide konnten in diesem um die Playoffs wichtigen Spiel nicht mittun, sodass Trainerin Jana Surikova nur noch gerade sieben Nationalliga-erfahrene Akteurinnen zur Verfügung standen. Diese übrig gebliebenen Spielerinnen zeigten im ersten Satz, was sie drauf haben. Kaum Eigenfehler und einige von Martina Frankova und Sandra Senn ausgezeichnet abgeschlossene Angriffe brachten dem Heimteam schnell einen Fünfpunkte-Vorsprung welcher bis zum Ende des Startsatzes nicht mehr abgegeben wurde. Unerklärlicherweise nicht mehr ganz so gut lief es für das Birstaler Kombinat im zweiten Satz. Dies obwohl die Neuenburgerinnen, bei denen die Schweizer Nationalspielerin Sandra Stocker nur zu Kurzeinsätzen kam, keineswegs zwingend aufspielten. Nach einem 9:14-Rückstand kam die junge Fabienne Geiger ins Spiel und erfüllte die in sie gesetzten Erwartungen. Nachdem die routinierte Senn mit tollem Reflex den Punkt zum 22:22-Ausgleich machte, war die Chance zur 2:0-Satzführung wieder da. Doch die beiden US-Amerikanerinnen Lindsay Stalzer und Ellen Herman zeigten sich in der Folge nervenstark und sicherten den Neuenburgerinnen den Satzausgleich.

Horrende Fehlerquote

Nach der Pause machte sich dann das Fehlen der beiden verletzten Angreiferinnen bemerkbar. Joana Winter fand nämlich den Tritt überhaupt nicht und machte in drei Sätzen ganze zwei Punkte und war auch am Block völlig indisponiert. Da auch die beiden Passeusen Stéphanie Bannwart und Dominika Jarotta nie richtig auf Touren kamen, die Trainerin wechselte auf dieser Position gleich siebenmal (!) hin und zurück, ging auch dieser Durchgang an die Gäste. Der Rest dieser für Sm’Aesch Pfeffingen ohne Punktgewinn endenden Partie ist schnell erzählt: Eine jetzt desolat und unorganisiert spielende Heimmannschaft wurde teilweise vorgeführt und die Fehlerquelle erinnerte teilweise an untere Ligen. Nicht verwunderlich, dass eine völlig entnervte Sm’Aesch-Trainerin ihre Spielerinnen nach Spielschluss sofort in die Kabine beorderte und niemand ein Statement über diesen schon fast unerklärlichen Leistungseinbruch abgeben wollte und durfte.

Fakt ist aber ganz klar, dass es bei Sm’Aesch Pfeffingen keine zwei verletzten Stammspielerinnen verträgt, da der mit vier Ausländerinnen angetretene Gegner schlicht übermächtig wird.

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