Der EHC Basel startete wunschgemäss in die Partie. Schön freigespielt von EHC-Olten-Leihgabe Joachim Vodoz brachte Michael Lanz seine Farben mit einem Flachschuss bereits in der 2. Minute in Führung. Nur drei Minuten später traf Thimothé Tuffet, der zuletzt viel Abschlusspech zu beklagen hatte, im Powerplay zum 2:0.

Diese Führung gab den Baslern Sicherheit und Selbstvertrauen. Auf der anderen Seite waren die seit zwölf Spielen sieglosen Romands noch mehr verunsichert. Es folgten weitere gute Möglichkeiten für die Basler, die zu einem dritten Treffer hätten führen müssen. Alleine in der 14. Minute parierte Ritz innert Sekunden drei Schüsse.

Auf Basler Seite musste der vom Swiss-Ligisten Winterthur mit einer B-Lizenz ausgeliehene Goalie Fabio Haller nur in der 13. Minute ernsthaft eingreifen. Eine Minute vor Drittelsende traf zudem Tuffet nur die Latte. Das war bereits der 18. Torschuss von schliesslich Total 50 Schüssen auf das Tor der Gäste.

Tuffet macht das Dutzend voll

Im mittleren Abschnitt benötigte der EHC Basel etwas Zeit, um wieder ins Spiel zu finden. Je länger das Drittel dauerte, wurde wieder konzentrierter, zielstrebiger und dominanter agiert. Lanz, Hrabec und Schnellmann hatten gute Chancen ausgelassen, bevor Nick Marois auf satten Pass der anderen EHCO-Leihgabe Stéphane Heughebaert das längst überfällige 3:0 markierte. Als Tuffet in der 47. Minute sein 12. Saisontor in Überzahl erzielte, war die Partie endgültig entschieden.

Die Basler verwalteten in der Folge gegen die junge Mannschaft aus der Westschweiz den Vorsprung souverän. Kurz vor Schluss gelang Rubio Schir mit dem dritten Powerplaytreffer des Abends noch das 5:0. Fabio Haller musste für seinen Premieren-Shutout am Ende nur zwölf Schüsse des harmlosen Gegners abwehren.

Nach fünf Heimspielen in Serie geht es für den EHCB am nächsten Mittwoch nach Dübendorf, wo das Spiel um 20 Uhr angepfiffen wird. Mit einer besseren Chancenauswertung liegen durchaus weitere Punkte drin. (rbü)