Nachgefragt

Kemal Ademi nach dem 1:1 gegen Xamax: «St. Gallen und YB interessieren mich nicht»

Kemal Ademi

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Torschütze Kemal Ademi spricht nach dem Unentschieden gegen das Kellerkind über die Probleme des FCB im Herbst 2019, den Dreikampf um die Tabellenspitze und den nächsten Gegner Getafe.

Hat Xamax Neuchâtel den FC Basel überrascht?

Kemal Ademi: Wir wissen ja, wie Xamax spielt. Die erste Halbzeit war nicht so gut. In der zweiten Halbzeit haben wird dann viel mehr Aufwand betrieben und auch das 1:1 geschossen. Fast wäre in der 96. Minute noch das 2:1 gefallen. Aber wir sind nicht belohnt worden.

Das war das dritte Spiel in Folge, in dem sich der FCB schwer tut. Woran liegt das?

Es ist, was die Erholung anbelangt, schwierig. Wir spielen jeden dritten Tag und die Mannschaft gibt alles, auch im Training. Ich finde aber nicht, dass meine Mannschaft Schwierigkeiten hat. Wir wissen alle, wie Neuchâtel spielt und es ist nicht einfach, wenn sie zu zehnt hinten drin stehen.

Was macht es so schwierig, gegen solche Gegner zu einem Sieg zu kommen?

Ich habe selber ein Jahr für Xamax gespielt. Ich weiss, wie sie spielen. Zu zehnt hinten stehen und dann Nuzzolo und den Konter suchen. Es ist nicht einfach, wenn du so viel den Ball hast und dann alle um den Sechzehner stehen und dort die Räume extrem eng machen.

Noch ein Wort zu Nuzzolo. Er ist 36 und ein Phänomen, auch wie er das Tor macht.

Ja sicher. Wir wissen alle, wie Nuzzolo ist. Er ist ein alter Fuchs. Auch wie er spielt. Das haben wir heute wieder gesehen. Eine Chance und er macht ein Tor.

YB hat verloren. Nervt es da noch mehr, dass Ihr das nicht ausnutzen konntet?

Es sind noch genug Spiele. Es ist noch nichts entschieden nach dem heutigen Spiel. Wir müssen einfach nach vorne schauen, auf uns schauen. Was die anderen machen, spielt keine Rolle.

St. Gallen überzeugt im Moment auch in der Liga. Herrscht an der Tabellenspitze jetzt ein Dreikampf?

Was St. Gallen oder YB machen interessiert mich nicht. Wir schauen wie gesagt nur auf uns. Wir müssen Punkte sammeln, um Leader zu werden.

Gegen Getafe braucht es eine Leistungssteigerung.

Ja klar. Wir müssen uns in jedem Match steigern. Aber wir sind positiv eingestellt. Am Donnerstag ist das nächste Spiel und wir werden es besser machen.

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