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Knapp, aber verdient: ATV/KV Basel bodigt Amicitia

Dass das Spiel gegen den guten Aufsteiger aus Zürich nicht einfach wird, wussten alle bereits im Vorfeld. Dennoch gewinnt ATV/KV Basel gegen GC Amicitia mit 20:19.

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Das Spiel zwischen dem ATV/KV Basel und GC Amicitia gestaltete sich torarm.

Das Spiel zwischen dem ATV/KV Basel und GC Amicitia gestaltete sich torarm.

Uwe Zinke

Dass das Spiel kein Leckerbissen werden würde, konnte erahnt werden. Wichtig waren in diesem Spiel vor allem die beiden Punkte, welche diesmal glücklicherweise in Basel blieben. Der Start ins Spiel war ausgeglichen. Es gelang keiner Mannschaft, sich entscheidend abzusetzen. Nach gut zehn Minuten stand es erst 3:3, auf beiden Seite tat man sich schwer in der Offensive, bedingt auch durch eine zu hohe Fehlerquote. Ausgeglichen ging es weiter, allerdings waren es die Zürcherinnen, die meist in Führung lagen.

Kurz nachdem Clarissa Waldis nach gut 22 Minuten zum 7:8 einnetzte, zog Trainer Roger Bertschinger ein Timeout ein, um die Mannschaft nochmals wachzurütteln vor der Pause. Aber es waren die Zürcherinnen, welche die letzten Minuten hellwach waren, während die Einheimischen eine schwache Phase einzogen. Mit einem 8:13 ging man in die Pause. Der Basler Trainer fand in der Pause vermutlich die richtigen Worte, denn von Beginn an waren die Baslerinnen jetzt die spielbestimmende Mannschaft und bekamen das Spiel in den Griff. Bereits in der 40. Minute konnte Clarissa Waldis den 15:15 Ausgleich bewerkstelligen.

Nichts für Handball-Feinschmäcker

Amis Trainer Kern gefiel das nicht mehr und er zog ein Timeout für seine Mannschaft ein. Das Spiel wurde jetzt zwar wieder ausgeglichener, aber die Qualität des Spiels war jetzt auf beiden Seiten noch bescheidener. Nach gut 50 Minuten stand es in diesem torarmen Spiel 18:18, und zwei Minuten später nach dem Ausgleich von Tanja Senn 19:19. Als Romy Bachmann nach gut 53 Minuten das 20 : 19 schoss, dachte noch niemand, dass dies das Siegtor sein würde. Aber technische Fehler und Fehlwürfe am laufenden Band trieben die beiden Trainer in der Schlussphase fast zur Verzweiflung.

So resultierte am Schluss ein ungemein wichtiger 20:19 – Sieg für die Baslerinnen. Es war an diesem Abend nichts für Handball-Liebhaber, aber das interessierte am Schluss eigentlich niemanden.

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