Fussball 2. Liga

Komplimente für den Gegner: Allschwil und Timau trennen sich torlos

Allschwil und Timau trennen sich torlos. Im Bild: Allschwils Captain Drazen Cosic (blaurot) und Timaus Stürmer Mickaël Feghoul (grün).

Allschwil und Timau trennen sich torlos. Im Bild: Allschwils Captain Drazen Cosic (blaurot) und Timaus Stürmer Mickaël Feghoul (grün).

Der Spitzenkampf der interregionalen 2.-Liga-Gruppe 3 zwischen dem FC Allschwil und der AS Timau endet 0:0. Weil Langenthal und Bern ihre Spiele gewinnen konnten, liegen die ersten vier nur noch zwei Punkte auseinander.

400 Zuschauer kamen ins Brüel zum Derby zwischen dem FC Allschwil und der AS Timau. Sie wurden Zeugen eines intensiven Spitzenkampfes, bei dem Torchancen dünn gesät waren. Zu konzentriert verteidigten beide Teams und wenn es doch zu Abschlüssen aus der gefährlichen Zone kam, gerieten diese zu harmlos oder flogen am Tor vorbei. 

Die einzigen echten Chancen gingen aufs Konto von Timau-Mittelfeldmotor Ugur Findik: Sein seitlicher Freistoss (48.) und sein «Hammer» (53.) – beide aus rund 25 Metern Distanz – hätten den Weg ins Lattenkreuz gefunden, doch Allschwils Goalie Marco Schmid war beide Male mit den Fingerspitzen zur Stelle, sodass das 0:0 bis zum Ende auf der Anzeigetafel stand. 

Trotz optischer Überlegenheit und mehreren Standards seines Teams empfand Timaus Trainer Davide Quaranta das Remis als «gerecht» und lobte den Gegner: «Man hat gesehen, wieso Allschwil in dieser Saison erst neun Tore kassiert hat. Sie haben es uns sehr schwer gemacht.»

«Sie bereiteten uns einige Probleme»

Komplimente für den Gegner sprach auch Quarantas Antipode Sohail Bamassy aus: «Dass wir nach dem Seitenwechsel nicht mehr an die Leistung aus der ersten Halbzeit anknüpfen konnten, lag an Timau. Sie standen höher und bereiteten uns einige Probleme.»

Wirklich enttäuscht nach der Punkteteilung war aber niemand. Bamassy und Quaranta waren sich einig, «dass wir es in Zukunft wohl nicht mehr mit einem so starken Gegner zu tun haben werden». Die Ausnahme dürfte das nächste Wochenende sein, als man auf Langenthal (Allschwil) und Bern (Timau) trifft. Das Berner Duo gewann in dieser Runde seine Spiele und sorgte dafür, dass es an der Spitze zum Zusammenschluss kam. Leader Timau und den Tabellenvierten FC Bern trennen nur noch zwei Zähler.

«Den Aufstieg dürften Timau, Langenthal und wir untereinander ausmachen», glaubt Sohail Bamassy. Auch Davide Quaranta hält den FC Bern nicht für ganz so stark wie dieses Trio: «Ich gehe davon aus, dass wir die Berner am nächsten Samstag schlagen!» Sorgen bereitet dem AST-Trainer einzig die Tatsache, dass sich in Allschwil mit Sabri Boumelaha (45.), Mehdi Boumaiza (87.) und Yannick Thommen (92.) gleich drei Verteidiger verletzten. «Boumelaha und Thommen dürften länger ausfallen», glaubt Quaranta.

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