Volleyball

Laufen entführt drei Punkte: Die Baselbieter übernehmen Tabellenspitze

Die Männer des VBC Aeschi hielten in der 1.Liga gegen den VBC Laufen phasenweise gut mit, doch der Leader der Gruppe B konnte in den entscheidenden Momenten zulegen und entführte mit 3:1-Sätzen verdient drei Punkte aus der Mehrzweckhalle Drei Höfe.

Auch wenn Aeschi am Ende leer ausging, darf man den Solothurnern attestieren, dass sie für viel Spannung gesorgt hatten. Als sie im ersten Satz 11:10 führten, wuchs die Hoffnung auf einen weiteren Punktgewinn. In der ungewöhnlich tiefen Halle prallten zunächst sehr viele Bälle an die Decke.

Aber Laufen gewöhnte sich ebenso daran wie an die unangenehm blendenden Sonnenreflexionen von den Fenstern. Dank den wuchtigen Aufschlägen von Markus Fritschi und den Smashs von Michel Ancel wurden die Gäste ihrer Favoritenrolle immer besser gerecht und sicherten sich den ersten Satz letztlich ohne Probleme mit 25:18.

Hochspannung im zweiten Satz

An Spannung kaum zu überbieten war der zweite Satz, den Laufen nach einem langen Hin und Her 36:34 gewann. Wer dachte, dass Aeschi nun frustriert aufgeben würde, sah sich getäuscht. «Wir haben gespürt, dass der Gegner heute zu packen wäre», erklärte Trainer Florian Bauer, warum sein Team im Anschluss seine stärkste Phase zeigte und den dritten Satz recht souverän gewann – mit einem 19:25 aus Baselbieter Sicht.

Als Aeschi den Schwung mitnahm und gleich wieder mit 10:6 in Führung ging, reagierte Laufens Trainer Marco Boccali richtig, indem er mit Diogo Figueiredo mehr Tempo in die zentrale Spielgestaltung brachte. Sofort kippte das Momentum wieder auf die Seite der Gäste, die sieben Punkte in Serie buchen konnten. Damit war die Entscheidung gefallen, Laufen wickelte den Match – mit einem 25:20 zum Abschluss – souverän und verdient mit 3:1 in trockene Tücher.

Baselbieter Optimismus

Nach dem optimalen Start in die Saison ist man entsprechend optimistisch. «Wir möchten sicher vorne mitspielen und wenn möglich sogar in die Nationalliga B aufsteigen», verriet Trainer Boccali. Aber er sei sich bewusst, dass es sehr, sehr schwierig werde, dieses hochgesteckte Ziel zu erreichen.

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