Nach Ende eines dem Tabellenstand gerecht werdenden Spieles mussten beide Teams mit dem Unentschieden zufrieden sein. Man wollte, ja brauchte zwar die drei Punkte, lief jedoch auch Gefahr, nach Spielschluss gar nichts in den Händen zu haben.

Verunsicherung spürbar

Die Equipe von Trainer Sohail Bamassy musste sich über den erreichten Zähler mehr ärgern als der Heimklub. Nach der guten Vorstellung gegen Kosova wollte man gegen Laufen mit einem Sieg den Umschwung bewerkstelligen. Die Verunsicherung, die sich angesichts des bisherigen Verlaufes der Meisterschaft in den Köpfen der Spieler eingenistet hat, stand einem gepflegten, druck- und wirkungsvollen Spiel entgegen.

Allschwil schlecht bedient

Allschwil schien allerdings selbstsicherer. Auf jeden Fall hatten die Gäste in der ersten Hälfte mehr Ballbesitz, mehr gefällige Aktionen und auch das, was man Torchancen nennen kann. Die beste Szene notierte man in der 25. Minute, als Brunner alleine vor Goalie Schnell zum Abschluss kam, den Ball aber abgewehrt sah.

Laufens Offensive lange inexistent

Erst nach 37 Minuten musste Schmid auf der anderen Seite eingreifen, als Laufen seine erste zwingende Aktion mit einem Schuss von Delia abschloss. Zuvor fand Laufens Offensivspiel so gut wie nicht statt.

Rossinelli mit wirkungsvoller Pausenansprache

Trainer Rossinelli musste in der Kabine der Laufentaler in der Pause sehr laut gewesen sein, denn das Heimteam war danach nicht mehr wiederzuerkennen. Das Spiel hatte völlig gedreht. Hamzaj und Falcone vergaben nach wenigen Minuten mit Schüssen die Führung. Doch just in diese bessere Phase der Laufner traf Brunner mit einem von der Mauer abgefälschten Schuss zur Führung für Allschwil.

Ausgleich aus dem Nichts

Ein Treffer ohne Ansage – das war dann auch der Ausgleich. Delia kam rund 25 Meter vor dem Tor in Ballbesitz und sah, dass Schmid etwas weit vor seinem Kasten stand. Der Albaner traf genau unter die Latte.

Allschwil vergibt Chancen

Doch statt dass dieses Erfolgserlebnis Laufen nochmals Auftrieb gab, kam wieder Allschwil besser in die Partie. Brunner und dreimal Catic vergaben die Führung. Mehrmals war Laufens stark spielender Schnell im Tor Endstation. Die Captainbinde schien ihn zu beflügeln. «Sicher macht das etwas aus. Aber ich fühlte mich heute sehr gut. Es ist nicht leicht für mich, wenn man als Goalie 24 Tore in acht Spielen kassiert und eigentlich dabei nichts falsch macht. Trotzdem blieb ich ruhig und konzentriert. Heute war auch wichtig, dass Boumelaha wieder in die Abwehr zurückkehrte.»

Das Remis hilft in der momentanen Lage keinem der Teams, um aus der hintersten Region zu entfliehen.