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Laufen unterliegt Wangen im letzten Match mit 1:2

Laufen unterliegt Wangen im letzten 1.-Liga-Match mit 1:2 Fussball

von edgar hänggi
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Zuversicht trotz Abstieg
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Wangen Nr
Laufen Nr
Zweikampf zwischen Laufen Nr
Kampf mit allen Mitteln, Laufen Nr

Zuversicht trotz Abstieg

Kenneth Nars

Laufen musste im letzten 1.-Liga-Heimspiel eine über alles gesehen verdiente 1:2-Niederlage hinnehmen. Da Grenchen ebenfalls verlor, musste man sich wenigstens nicht darüber ärgern, dass am Ende die Tordifferenz über den Abstieg entschied. «Wir wissen, dass es so gut wie unmöglich ist, aber wir geben sicher alles bis zum Abpfiff», zerstreute Trainer Mario Ritter Gedanken, Laufen wolle sich mit einem lockeren «Mätschli» verabschieden.

Mühe, ins Spiel zu gelangen

Allerdings fanden die Solothurner wesentlich besser in die Partie und bestimmten meist die Gangart. Laufen bekundete Mühe, über den Kampf ins Spiel und zu Abschlüssen zu gelangen. So ergaben sich für die technisch beschlagenen Gäste immer wieder gute Möglichkeiten, die aber meist vom einmal mehr sehr überzeugenden Ivan Fernandez im Laufner Gehäuse vereitelt wurden.

Zweimal kam ihm die Torumrandung zu Hilfe – das Glück des Tüchtigen. Irgendwie schien es aber doch nur eine Frage der Zeit zu sein, bis die Führung für Wangen Tatsache wurde. Es brauchte dazu jedoch einen Foulpenalty, den Martin Berisha sicher verwandelte.

Vergebene Chancen rächten sich

Kurz nach dem Seitenwechsel verhinderte Arben Gashi nach einem Kopfball von Berisha per Kopf auf der Torlinie einen weiteren Gegentreffer. Wangen vergab weitere Chancen, und das sollte sich rächen. In der 74. Minute verfehlte Verteidiger Faton Hajdari ein hohes Zuspiel und hinter ihm bedankte sich Captain Nicola Sibilia mit einer sehenswerten Direktabnahme zum Ausgleich.

«Im letzten Spiel für Laufen ein solches Tor, da vergisst man alles andere», strahlte der Torschütze. Wangen vermochte dann doch noch die Entscheidung zu erzielen, als sich Avni Halimi energisch in der Mitte durchsetzte und sicher traf. Sibilia hatte kurz darauf erneut die Ausgleichschance auf dem Fuss, doch verfehlte sein Schuss das Tor knapp.

«Es war nie Resignation bei uns auszumachen. Wir sind als Mannschaft gewachsen und werden mit fast dem identischen Kader optimistisch in die neue Saison steigen», schloss Ritter das Kapitel 1. Liga.