Was im Spiel vom Samstag in Winterthur gelang, war der Startsatz. Laufenburg-Kaisten war an allen Angriffsschlägen des Gegners dran, konnte selbst aus eigenem Service punkten. Fabian Brander serviert zwei Winner und holte die Führung in diesem Satz (7:9). Nach bereits 16 Minuten war dieser Durchgang zu Ende (18:25). «Im Startsatz haben die Winterthurer noch viele Eigenfehler im Service und in der Annahme gemacht und uns so zu sehr einfachen punkten verholfen», resümiert Coach Mike Fehlmann nach dem Spiel.

Ab dann war es vorbei. «Als sie im zweiten Satz besser ins Spiel gefunden haben, konnten wir uns nicht steigern», so Fehlmann. Laufenburg-Kaisten produzierte Eigenfehler um Eigenfehler, lag mit 8:4 hinten. Vor allem die Services der Fricktaler wurden schwächer. Fehlmann: «Wir versuchten, sie mit druckvolleren Anspielen wieder aus dem Spiel zu bringen, aber das grössere Risiko zahlte sich nicht aus.» Erst Reto Pfund liess die Hoffnung, den Satz noch zu drehen, noch aufkommen. Mit zwei Servicewinnern verkürzte er auf 12:9 – der Rückstand ist zwischenzeitlich noch grösser geworden – später konnte das ganze Team zum 19:19 ausgleichen. Mit einem kurzen «Rollshot» von Brander konnten die Fricktaler zum 20:22 erhöhen, bis wieder drei Eigenfehler folgten und der Satz doch noch verloren ging (25:23).

Desolate Leistung im weiteren Spielverlauf

Winterthur steigerte sich in den Services, aber auch im Angriff. Mühe hatten die Fricktaler mit Diagonal Tommy Arndt. 8:3, danach 12:8 lagen die sie hinten. Es war ein Satz zum Vergessen, 25:16 holte ihn sich Winterthur. Auch die Leistung im vierten Satz liess nicht auf den Satzgewinn hoffen. Im Gegenteil. Auf sechs Punkte wuchs der Rückstand an (10:4). Gegen Mitte dieses Durchgangs konnten sie sich wieder etwas aufmühen, Kaspar Bürge stellte einen Block, Dario Schmid punktete mit einem 3-Meter-Angriff, wehrte danach eine Passeurfinte ab. Bürge machte noch den Punkt im Angriff und verkürzte so auf 17:15. Der Ausgleich (21:21) wurde geschafft, doch zum Satzgewinn reichte es trotzdem nicht. 25:23 holte sich Winterthur auch diesen Durchgang.