Bis am 18. Oktober messen sich in der Hauptstadt Argentiniens rund 4000 Athletinnen und Athleten zwischen 14 und 18 Jahren aus über 200 Ländern in 32 Sportarten. Auch 40 selektionierten Schweizer Athletinnen und Athleten sind mit dabei. Dazu gehört auch der 18-jährige Nathan Broch aus Laufen mit seinem Beachvolleyball Partner Timon Gysin aus Basel.

Medaillen sind nicht das Wichtigste
Seit 2010 erhalten junge Sportlerinnen und Sportler im Alter von 14 bis 18 Jahren die Möglichkeit, an den Youth Olympic Games (YOG) – den Olympischen Jugendspielen – zum ersten Mal in ihrer Karriere olympische Erfahrungen zu sammeln. Jeweils im Zweijahresrhythmus finden abwechselnd Sommer- und Winterspiele statt. Vom Aufbau und Ablauf her gleichen die YOG den Olympischen Spielen der Elite.

Mit den YOG will das Internationale Olympische Komitee (IOC) junge Menschen aus allen Kontinenten durch sportliche Wettkämpfe auf Weltklasseniveau zusammen-bringen. Im Vordergrund steht jedoch nicht allein der Kampf um die Medaillen: Der Anlass dient den Teilnehmenden auch dazu, die olympischen Werte Höchstleistung, Freundschaft und Respekt kennenzulernen und Kontakte zu knüpfen.

Eindrücke und Erfahrungen sammeln ja, aber...

„von einer olympischen Medaille träumen, dürfe man ja schon. Aber wir müssen auch realistisch bleiben, die Konkurrenz ist gross“ meint Nathan Broch. Internationale Luft hat das Team in diesem Jahr schon im Juni in Anapa (Russland) an der U20 EM und im Juli an der U19 WM in Nanjing (China) geschnuppert.

„Die Teilnahme an der Jugendolympiade ist für uns eine grosse Ehre. Wir haben vier Jahre darauf hingearbeitet und sind froh, dass es am Schluss mit der Selektion doch noch geklappt hat.“ Nun gilt ihre volle Konzentration den ersten Vorrundenspielen, die bereits im Anschluss der Eröffnungsfeier begonnen haben.