Rudern
Leichter Vierer mit Simon Niepmann erhält Göpf-Kottmann-Medaille

Die Medaille ist die höchste Anerkennung im Schweizer Rudersport. Der leichte Vierer ohne Steuermann mit dem Grenzacher Simon Niepmann an Bord, erhält sie für den fünften Rang an den diesjährigen Olympischen Spielen in London.

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Der Basler Ruderer Simon Niepmann (rechts) im Leichtgewichtsvierer ohne bei den Olympischen Spielen 2012.

Der Basler Ruderer Simon Niepmann (rechts) im Leichtgewichtsvierer ohne bei den Olympischen Spielen 2012.

Archiv/Merki

Die Jury des Göpf-Kottmann-Komitees hat entschieden, Mario Gyr (Luzern), Simon Niepmann (RC Grenzach, RC Basel), Lucas Tramèr (Genf) und Simon Schürch (Sursee) mit der Göpf-Kottmann-Medaille 2012 auszuzeichnen. Sie wurden an den Olympischen Spielen in London im Leichtgewichts Vierer ohne Steuermann Fünfte.

«Die Mannschaft hat die Medaille mehrfach verdient: Sie hat sich im Vergleich zu 2011 weiter gesteigert, hat ein Olympisches Diplom gewonnen und hat mit grossem Sportsgeist auf die unfairen Windverhältnisse auf dem Dorney Lake reagiert», sagt Melchior Bürgin, SRV-Ehrenmitglied und selber mehrfacher Göpf-Kottmann-Medaillenträger. Der Vierer wurde bereits 2011 für den sechsten Platz an den Weltmeisterschaften mit der Medaille ausgezeichnet.

Die Göpf-Kottmann-Medaille wird in Erinnerung an Göpf Kottmann, Gewinner der olympischen Bronzemedaille im Skiff an den Olympischen Spielen 1964 in Tokyo, für sehr gute Leistungen von Schweizer Spitzenruderinnen oder -ruderern vom Göpf Kottmann Komitee verliehen. Dieses wurde gebildet von allen Ruderern, die mit Göpf Kottmann in Tokio waren, nachdem dieser nur drei Wochen nach den Olympischen Spielen bei einem Demonstrations-Tauchgang ertrunken war. Die Göpf-Kottmann-Medaille ist die höchste Anerkennung im Schweizer Rudersport für aktive Ruderinnen und Ruderer. (bz)