Mathematisch ist die Teilnahme der Basler an den Playoffs seit einigen Spieltagen perfekt. In den Spielen dagegen tut sich Rot-Blau seit mehreren Wochen schwer, die Mannschaft ist in eine kleine Krise geraten.

Die Niederlagen gegen Weil, Uttigen, Montreux und Genf kamen zwar allesamt gegen Direktkonkurrenz aus den Top 6 zustande und wären weiter nicht dramatisch. Was aber negativ auffällt sind die überdurchschnittlich vielen Gegentore, die der RHC dabei zugelassen hat.

In der Verteidigung präsentierten sich die Bebbi teils desolat und wollen am Samstag gegen Wimmis diesbezüglich den Hebel ansetzen. Im Hinblick uaf die Playoffs muss die löchrige Defensive der Basler verbessert werden.

Wimmis überzeugt defensiv

Die gastierenden Berner Oberländer sind ein gefährlicher Gegner, denn für sie geht es faktisch noch um etwas. Wimmis kämpft um die Teilnahme an den Playoffs. Die Gäste präsentieren sich in der exakt gegenteiligen Verfassung des RHC Basel. Defensiv ist die vom ehemaligen Nationalspieler Dominic Wirth geführte junge Mannschaft sehr überzeugend, ihr Manko ist die Offensive.

Mit dem portugiesischen Torhüter Costa haben die Wimmiser einen ehemaligen U20-Weltmeister zwischen den Pfosten, was die Aufgabe im Angriff nicht einfach machen wird und auf ein enges Resultat hindeuten lässt.

Doch auch für den RHC darf diese Begegnung nicht zum Feierabendplausch um die goldene Ananas verkommen. Wird sie auch nicht. Denn für den RHC ist es essentiell sich in den verbleibenden drei Spielen zumindest noch den dritten Schlussrang zu sichern. Damit würde man dem überzeugenden Qualisieger Diessbach in einem allfälligen Halbfinal aus dem Weg gehen können.

Dafür braucht es dringend einen Ausweg aus der Mini-Krise. Gegen Wimmis will man zuhause den Grundstein legen.