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Losglück für die Old Boys – sie empfangen den FC Basel

Zuletzt kämpfte OB vor allem gegen Basel Farmteam, jetzt steht der Cupknaller gegen die erste Mannschaft an. Foto: Zinke

Zuletzt kämpfte OB vor allem gegen Basel Farmteam, jetzt steht der Cupknaller gegen die erste Mannschaft an. Foto: Zinke

Kurz vor dem Mittag wurden die Schweizer-Cup-Paarungen der verbleibenden 64 Mannschaften ausgelost. Erstligist OB trifft auf den FCB, Concordia bekommt es mit dem FC Biel zu tun und Basler-Cup-Sieger Reinach empfängt den Erstligisten Lancy.

Es war einer der wenigen positiven Nachrichten nach einer verkorksten Rückrunde der Old Boys - der Sieg in der Cup-Qualifikation in Yverdon. Nun hat sich das Überstehen dieser Runde ausbezahlt und die Gelbschwarzen treffen am Wochenende des 17./18. August auf den FC Basel. «Es ist ein schönes Gefühl gegen unseren grossen Bruder spielen zu dürfen», freut sich der sportliche Leiter der Old Boys Rafet Öztürk.

Wo das Spiel stattfinden wird, ist noch unklar. Die Chancen auf die Durchführung der Partie auf der heimischen Schützenmatte sollten nicht schlecht stehen. «Es ist sicher ein kleineres Risiko vorhanden, als wenn wir gegen den FCZ spielen würden», erklärt Öztürk, «da der FCB ein Partnerverein ist, werden wir zusammen eine gute Lösung suchen.» Öztürk erhofft sich neben vielen Zuschauern und einer guten Partie auch, dass der Quartierverein und der FCB ihre Partnerschaft präsentieren können.

Morello gegen Ex-Verein

Die beiden anderen regionalen Vertreter im Schweizer Cup haben nicht ganz so spektakuläre Lose gezogen. Der FC Concordia empfängt mit dem FC Biel immerhin einen Challenge-Ligisten. Dabei trifft Biel-Stürmer Giuseppe Morello auf seinen Ex-Verein. «Klar hätten wir uns einen attraktiveren Gegner gewünscht, aber wenn die Tagesform stimmt, könnte es mit dem Sieg klappen», meint Sportchef Reto Fluri.

Von einem unglücklichen Los kann man im Fall des Basler-Cup-Siegers Reinach sprechen. Der FCR trifft auf den Genfer 1.-Liga-Classic-Vertreter Lancy FC, der kaum eine grosse Fanschar auf den Sportplatz Einschlag bringen wird. «Eine Zusatztribüne wird es wohl nicht brauchen», sagt Reinach-Trainer Boris Zimmermann, der das gut organisierte Lancy für ein schwieriges Los hält. «Aber auf unserem Kunstrasen ist alles möglich.»

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