Rudern
Luca Fabian verpasst den Einzug in den U23-WM-Final

Der Reinacher Ruderer, im Vorjahr Bronzemedaille-Gewinner, scheitert im Halbfinale und verpasst damit den Final der besten sechs. Der Einerruderer Leichtgewichte startet am Sonntag im B-Final um die Plätze sieben bis zwölf.

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Für einmal etwas kraftlos. Luca Fabian wird im Halbfinale Fünfter und kann sein Vorjahresedelmetall nicht verteidigen. Foto: Carlo Fabian

Für einmal etwas kraftlos. Luca Fabian wird im Halbfinale Fünfter und kann sein Vorjahresedelmetall nicht verteidigen. Foto: Carlo Fabian

Am dritten Renntag ist es für Luca Fabian nicht wunschgemäss gelaufen. Im Halbfinale galt es einen der ersten drei Ränge zu erreichen, um sich für das A-Finale der besten sechs von Sonntag zu qualifizieren.

Im Lauf mit dem Weltmeister

Im Rennen waren neben Luca Fabian, Bronzemedaillengewinner an der U23-WM 2012, der amtierende Weltmeister Spyridon Giannaros aus Griechenland, der letztjährige WM-Vierte Franciscus Goutier aus Holland sowie die an dieser WM stark fahrenden Ruderer aus der Türkei, Neuseeland und Ungarn.

Rückstand nach gutem Start

Nach einem zunächst gelungenen Start konnte Luca Fabian aber nicht lange mithalten. Er fiel auf den fünften Rang zurück. Er zwar bei Streckenhälfte zwar noch knapp in Reichweite einer Finalqualifikation, der deutliche Rückstand war aber dennoch überraschend.

Keine Chance auf den zweiten 1000 Metern

Auf den zweiten 1000 Metern fehlte dann die Kraft. Trotz eines technisch sehr gut gefahrenen Rennens konnte Luca Fabian nicht genügend Druck auf das Stemmbrett geben. Die Kraft in den Beinen fehlte. Schliesslich blieb es für Fabian beim 5. Rang.

Negativ-Überraschungen für Favoriten

Dass eine Weltmeisterschaft immer für Überraschungen gut sein kann, zeigten die Mitfavoriten Giannaros (Weltmeister von 2012) und der US-Amerikaner Campbell (Elite-WM Dritter), die beide als vierter im Lauf den Einzug in das A-Finale ebenfalls nicht schafften.

Goutier als positive Überraschung

Und Goutier, auf der anderen Seite, letztes Jahr hinter Fabian Vierter, siegte in einer fabelhaften Zeit. Das ist zwar kein Trost für den doch sehr enttäuschten Fabian, zeigt aber, wie extrem dicht und stark die Spitze im Rudern, namentlich im Einer ist.

Zeit zum «Verdauen»

In den nächsten Tagen gilt es nun für Fabian mit seinem Trainer zu analysieren, was es war, dass den Krafteinbruch ausgelöst hat. Das braucht nach dem morgigen Rennen im B-Finale sicher noch ein paar Tage Zeit. Auf jeden Fall ist Luca ein auch mental starker Athlet. Neben der anstehenden Analyse und dem «Niderlage-Verdauen» zeigt er aber jetzt schon den Willen, das nächste Jahr wieder ganz vorne mit dabei zu sein. (NCH/CF)

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