FC Basel
Manchester United, Arsenal, Barça – alle wollen Breel Embolo

Die Schlagzeilen reissen nicht ab. Die ganz grossen Vereine sollen an FCB-Stürmer Breel Embolo interessiert sein. Dies berichten englische Medien heute übereinstimmend. Der eine oder andere Verein hat schon seine Chefscouts auf ihn angesetzt.

Céline Feller
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Alle wollen Breel Embolo. Sowohl Manchester United, Barcelona, Juventus als auch Arsenal sollen an einer Verpflichtung der Schweizers interessiert sein.

Alle wollen Breel Embolo. Sowohl Manchester United, Barcelona, Juventus als auch Arsenal sollen an einer Verpflichtung der Schweizers interessiert sein.

Keystone

Egal ob man heute morgen den «Express», den «Guardian» oder den «Telegraph» liest, um eine Geschichte kommt man nicht herum: alle wollen Breel Embolo.

Dabei ist die Rede nicht von durchschnittlichen Bundesliga-Vereinen, sondern von den ganz grossen Klubs Europas.

Glaubt man den englischen Medien, sind sowohl Arsenal, Juventus Turin, der FC Barcelona als auch Manchester United an einer Verpflichtung des Stürmers der FC Basel interessiert.

Insbesondere der englische Rekordmeister aus Manchester soll sehr grosses Interesse am erst 18-Jährigen haben. Am Donnerstag im Spiel gegen die AC Fiorentina sass Chef-Scout Peter Braund höchstpersönlich auf der Tribüne, um sich vom Talent Embolos zu überzeugen. Braund sah dabei eine ansprechende Leistung Embolos, der viel einstecken musste.

Die Engländer, trainiert von Louis van Gaal, offenbaren in der laufenden Saison grosse Probleme in der Offensive. Nur mickrige 20 Tore konnte United bislang in 14 Liga-Spielen erzielen und hat damit am wenigsten Treffer der aktuell top-platzierten Teams in der Premier League auf dem Konto. In der Champions League zeigt man sich offensive ebenso formschwach und traf gegen PSV Eindhoven zuletzt gar nicht. Captain Wayne Rooney erzielte bislang nur zwei, der neue Shooting-Star Anthony Martial deren nur drei Treffer.

Und auch wenn Letzterer nicht mehr so überzeugend ist wie noch zu Beginn der Saison, soll genau dieser Martial, selber auch erst 19-jährig, das Vorbild für Embolo sein. Im Sommer wechselte der bis dahin nicht sehr bekannte Franzose für 50 Millionen zu United und überzeugte in seinen ersten Spielen auf der ganzen Linie und schaffte den Durchbruch. Das trauen die Verantwortlichen nun wohl auch Embolo zu.

Doch United hat grosse Konkurrenz. Neben den oben genannten Vereinen ist auch der VfL Wolfsburg scharf auf Embolo - und das schon länger. VfL-Manager Klaus Allofs hat schon mehrfach bestätigt, dass Embolo ein sehr interessanter Spieler sei. Nun soll er ihn ebenfalls am Donnerstag persönlich im Joggeli beobachtet haben.

Wohin es Embolo ziehen wird, ist noch unklar. Auch ob der Transfer bereits im Winter oder doch erst im Sommer abgewickelt werden soll. Doch etwas ist klar: eine Summe um die 30 Millionen Franken muss hingelegt werden, will man ihn verpflichten.