Der  voraussichtlich für zwei Spiele verletzungsbedingte Ausfall von Goalie Damian Osterwalder hat die sportliche Leitung des EHC Basel dazu bewogen, noch am Dienstagabend den 24-jähringen Ersatztorhüter des SC Langenthal Yannik Wildhaber mit einer B-Lizenz auszuleihen. Dass das Spiel im Berner Oberland nicht gewonnen werden konnte, lag dann aber sicher nicht am Torhüterwechsel. Wildhaber strahlte Ruhe aus und konnte mit ein paar guten Paraden seine Klasse unter Beweis stellen.

Die Gründe für die Niederlage war der mangelden Chancenauswertung, dem Powerplay, dem ungenauen Passspiel und natürlich auch dem Gegner geschuldet, wie Sportchef Oli Schäublin nach dem Spiel bemerkte: «Adelboden spielt solid und kämpferisch und arbeitet einem vom Eis. Da muss man einfach parat sein und den 'Battle' annehmen.» Am Anfang sah es durchaus danach aus, spielte sich das Geschehen doch hauptsächlich im Drittel der Adelbodner ab. Leider konnten die durchaus vorhandenen Chancen nicht in zählbares umgemünzt werden. Mit dem Gegentor in Unterzahl nach 12 Minuten war nun «das Momentum bei Adelboden und wir konnten dieses nicht kehren, da wir auch  im Powerplay keine Tore machten», so Schäubin weiter. Zudem wurde «zu wenig in die gegnerische Zone gespielt und in der Ecke rotiert».

Mit einem Zweitorerückstand mussste dann Basel das letzte Drittel in Angriff nehmen. Das Trainerteam stellte nun auf drei Sturmlinien um. Pfennich, Guantario und Mombelli wechselten zudem zu anderen Sturmpartnern. Dies schien Früchte zu tragen. Kevin Asal gelang in der 46. Minute der Anschlusstreffer und läutete damit einen Sturmlauf der Basler aus. Trotz mehreren sehr guten Einschussmöglichkeiten gelang der Ausgleich jedoch nicht mehr.

Bereits am nächsten Samstag 22. Oktober um 20:15 geht es gegen Bellinzona um weitere drei Punkte. «Jetzt gilt es die heutige Niederlage zu analysieren, positiv zu bleiben und Bellinzona zu schlagen», so Schäublin mit Blick auf die kommende Aufgabe.