US Open
Rebeka Masarovas Lauf an den US Open wird gestoppt

Rebeka Masarova verpasst den grossen Coup an den US Open und scheidet gegen die Weltnummer fünf aus.

Simon Leser
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Als sich Rebeka Masarova vor vier Jahren beim WTA-Turnier in Gstaad plötzlich ins Halbfinal spielt, scheint ihr Traum nah: bei den Profis Fuss zu fassen. Im gleichen Jahr hat sie bei den Juniorinnen schon die French Open in Paris gewonnen. Doch was in den Jahren danach folgt, ist nicht der stetige Weg hin zur Weltspitze. Heimgesucht von Verletzungen versucht die Baslerin, die seit 2018 für Spanien antritt, den Anschluss bei ITF-Turnieren wieder herzustellen. 2021 schafft sie es. Drei Turniersiege auf dieser zweithöchsten Stufe zeugen davon.

Ihr Aufstieg, den sie verletzungsfrei und mit neuem Trainerteam einleitet, resultiert in der vergangenen Woche im vorläufigen Karriere-Höhepunkt. Erstmals qualifiziert sie sich an den US Open für das Hauptfeld eines Grand-Slam-Turniers. Und lässt in Runde Eins gleich einen weiteren Sieg folgen.

Es sind Erfolge, die Masarova gestern die grosse Bühne bescheren. Die 22-Jährige, die sonst ohne grosse Beachtung um Siege kämpft, darf gegen Elina Svitolina ran, die ukrainische Weltnummer Fünf.

Masarova zeigt eine unerschrockene Leistung

Was Masarova auf Court 17 gegen Sviotlina zeigt, ist ob ihrer Unerfahrenheit von Beginn an beeindruckend. Bis zum 2:2 hält sie das Geschehen ausgeglichen. Doch dann wird erstmals ersichtlich, warum Masarova und Svitolina ganze 226 Weltranglistenplätze trennen. Die Ukrainerin holt sich 15 von 18 Punkten und legt damit den Grundstein für das 6:2 im ersten Satz. Noch ausgeglichener verläuft Durchgang Zwei.

Erst beim Stand von 5:5 gibt Masarova den Aufschlag ab. Es ist die Vorentscheidung zum 5:7 aus Sicht der Baslerin. Dass gegen Svitolina nicht noch mehr möglich ist, liegt daran, dass die Baslerin im zweiten Satz beim Aufschlag der Ukrainerin nur einen von 24 Punkten gewinnt. Und dennoch: Das Endresultat von 2:6 und 5:7 ist ein Achtungserfolg.

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