Leichtathletik

Michael Curti läuft beim Susanne-Meier-Memorial in Basel die U20-EM-Limite

Der Therwiler Michael Curti sorgte für einen Höhepunkt beim Susanne-Meier-Memorial-Cup in Basel. (rsp)

Der Therwiler Michael Curti sorgte für einen Höhepunkt beim Susanne-Meier-Memorial-Cup in Basel. (rsp)

Der 19-jährige Therwiler Michael Curti qualifizierte sich über 800 Meter für die U20-EM und sorgte für einen von mehreren Höhepunkten der Regionalen am Swiss Meeting in Basel. Das Training mit dem Natikader scheint sich für Curti auszuzahlen.

Obwohl mit Olympia-Halbfinalist Alex Wilson, der nun Anfang Juni in die Wettkampfsaison einsteigen will, und dem Arlesheimer Stabhochsprinter Marquis Richards, der sich noch nicht bereit fühlte, zwei Leistungsträger fehlten, überzeugten mehrere Athletinnen und Athleten der Region am 50. Susanne-Meier-Memorial vom Pfingstmontag in Basel.

Viele Regionale top

Kwasi Asante Ofosu (LC Basel) gewann in 10,87 Sekunden den prestigeträchtigen 100-Meter-Sprint der Männer, die U18-Athletin Salome Lang (Old Boys Basel) bestätigte mit 1,74 Metern zum wiederholten Mal ihre EYOF-Limite im Hochsprung und wurde damit Zweite. Die letztjährige U20-WM-Halbfinalistin Simone Werner erreichte bei ihrem ersten 400-Meter-Lauf der Saison bei kühlem Wetter und böigem Wind ansprechende 55,35 Sekunden.

«Ich spürte den schnellen 200-Meter-Lauf von Zofingen vom Samstag noch in den Beinen und hatte etwas Mühe mit dem Wind, deshalb bin ich zufrieden», meinte die 20-jährige Riehenerin, die die U23-EM-Limite von 54,60 Sekunden anstrebt.

Curti mit Exploit

Für einen grossen Exploit sorgte der 19-jährige Therwiler Michael Curti. Im 800-Meter-Rennen der Männer liefen die beiden Kenianer Bernhard Kiptanui Kiptum, der das Rennen in 1:49.91 gewann, und Cornelius Kiplagat Kiptonui die erste Runde in einem für Curti idealen Tempo. «Auf der zweiten Gegengeraden musste ich zwar ein Loch schliessen und in der letzten Kurve lief ich auf und musste aussen herum, aber sonst lief alles bestens», meinte Curti zum Rennen, das er in 1:50.80 als Vierter beendete, sechs Zehntelsekunden unter der U20-EM-Limite. «Und jetzt, da ich die Limite im Sack habe, möchte ich die internationale Konkurrenz aufmischen und im Juli in Rieti in den U20-EM-Final laufen», fügte er euphorisch an.

Training mit Natikader lohnt sich

Curtis Trainer Philipp Schmid traut seinem Schützling eine Zeit von deutlich unter 1:50 zu. «Es hat sich gelohnt, dass Michael im Winter regelmässig mit dem Mittelstrecken-Nationalkader trainiert hat, denn in Therwil hat er keine Trainingspartner mehr, die ihn noch fordern können. Wir haben viel an der Grundlagenausdauer gearbeitet und Michael ist nun fähig, schnellere Tempi mitzugehen und am Schluss immer noch zuzulegen», sagt Schmid zufrieden.

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